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Autor: Elke Lohre
Datum: 22.12.2009
Views: 1746
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Die üblichen verdächtigen E-Mails

Auf viele Angriffe auf die Privatsphäre zu reagieren, entzieht sich unserer Macht, weil man vielleicht nicht einmal wußte, wie und wann es passiert. Doch es gibt - trotz aller kommunikationstechnologischen Angriffsflächen - auch Bereiche, wo man auch aktiv fähig ist, andere daran zu hindern, jemanden zu belästigen. Die Rede sei hier von E-Mails.

Grundsätzlich gilt: Wenn uns jemand schreibt, den man nicht kennt (und den man auch nicht erwartet), öffnet man diese diese E-Mails ertstmal nicht. Auch, wenn da steht, dass es etwas Wichtiges sei. Oder wenn einem scheinbar eine Behörde schreibt (die aber die E-Mails Adresse nicht kennen können). Doch noch mehr Ideen haben die sogenannten SPAMMER: die E-Mails warnen vor Viren (und wieso schreiben sie dann eigentlich? Da kann doch etwas nicht stimmen. Und wirklich: denn man hat denen vorher nicht die E-Mails Anschrift mitgeteilt.) Würde man jetzt den entsprechenden Anhang auch noch öffnen, hat man unter Umständen einen Virus heruntergeladen.

Erhält man zum Beispiel E-Mails, die in dem Betreff spannende, mitleiderregende oder alarmierende Botschaften enthalten, dann gilt besonderst: Kennt man den Absender? Wenn nein, dann löschen - und in den Spamfilter eintragen. Menschen, die dergleichen dennoch öffnen, können dann unter anderem Folgendes lesen: Die Eltern eines Kindes appellieren in dieser E-Mails dringend an den Empfänger, ihnen finanziell bei einer dringenden Notoperation für ihr Kind beizustehen. Oder in einer anderen Variante: Ein sterbenskrankes Kind selbst bittet um Aufmerksamkeit. Wichtig ist hier: Ich bin nicht für Menschen zuständig, die mir nicht nahe stehen oder für die ich es nicht selbst entschieden habe, mich einzusetzen. Und schon gar nicht für Firmen, die mit vorgefertigten Texten ungefragt E-Mails an einen fremden verschicken.

Auch bei E-Mails -Spamming gibt es Tradition: Man erinnert sich sicher, an die Kettenbriefe, die vor Jahrzehnten bereits per Post verschickt wurden. Damals waren es lediglich harmlose Spiele, Scherze, die keinem schadeten. Doch heutzutage, wenn uns derselbe Inhalt in E-Mails begegnet, geht es um etwas ganz anderes. Nicht, dass es um das Märchen geht, mir sei Glück beschieden, wenn ich diese E-Mail öffne, lese und weiterleite - und dass ich andernfalls vom Schicksal verfolgt werde. Sondern es geht hierbei um SPAM-Firmen, die testen wollen, ob meine E-Mails -Anschrift noch existiert. Öffnet man diese E-Mails, erhält der Absender eine Empfangsbestätigung, und wissen nun, daß sie "mich gefunden haben" und dann werden permanent und schonungslos andere E-Mails folgen. Absender sind dann jene, an die diese E-Mail-Anschrift nämlich verkauft wurde. Und das sind nicht gerade wenige.

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