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Autor: Daniel Keppler
Datum: 06.12.2007
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Pfandleihhaus

Das Pfandleihhaus, ein ganz normales Geschäft

Nicht jeder war schon mal selber in einem Pfandleihhaus. Auch unter dem Namen Leihhaus bekannt ist das Pfandleihhaus ein Geschäft, wo man für einen Wertgegenstand ein Darlehen erhält. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile ein Pfandleihhaus, denn viele Menschen sind in der heutigen Zeit auf diese Möglichkeit angewiesen. Die Lebensmittelkosten steigen aber im Geldbeutel ist trotzdem nicht mehr Geld. Bei vielen Familien ist schon Mitte des Monats die Haushaltskasse leer und trotzdem müssen die Kinder versorgt werden. Die Möglichkeit einen Kredit von der Bank zu erhalten ist in solchen Fällen meistens sehr gering.
Nicht jeder hat das Glück Freunde zu haben, die einem aus der Notsituation heraushelfen können. Hier bietet sich das Pfandhaus manchmal als letzter Ausweg an, denn auch wenn kein Geld mehr da ist hat man meistens noch Wertgegenstände aus besseren Zeiten zuhause. Zum Beispiel hat fast jeder noch Schmuck oder einen DVD Player zuhause. Mit dieser Möglichkeit kann das Leihhaus eine finanziell enge Zeit überbrücken. Rechnen kann man zwischen 25% und 50% des aktuellen Wertes als Kredit. Dann wird er Wertgegenstand von dem Pfandhaus für eine bestimmte Zeit aufbewahrt. Es gibt eine gesetzliche Regelung was die Vertragslaufzeit angeht.
Wenn es dem Kunden nicht gelingt den verpfändeten Gegenstand rechtzeitig auszulösen, wird der Gegenstand zur Versteigerung frei gegeben. Der Wertgegenstand muss vor Ablauf des zehnten Monats versteigert werden. Wurde ein höherer Betrag als das Darlehen bei der Versteigerung erzielt, bekommt der Kunde den Gewinn ausgezahlt. Wollte allerdings niemand den Gegenstand ersteigern, kann das Leihhaus den Gegenstand verkaufen. Bei einer Auktion muss der Wertgegenstand mindestens einmal aufgerufen worden sein damit er dann verkauft werden darf.
Normalerweise gelingt es dem Kunden aber, sein Pfand wieder auszulösen. So muss man normalerweise nur eine Zeit lang auf das Familienschmuckstück verzichten. Ein Pfandleihhaus hat oft eine Stammkundschaft von Menschen, die regelmäßig einen Wertgegenstand in Zahlung geben. Dabei kommt der Lehrer genauso wie der Arbeitslose.



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Daniel Keppler
artikel[@]danielkeppler.de.

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