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Autor: Tobias Fendt
Datum: 04.01.2013
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Erhöhte Kurzzeitleistung

Eine organische Säure, die die Funktionen von Hirn und Herz, der Nerven sowie der Hör- und Sehorgane unterstützt: Das ist Kreatin/Creatin. Kreatin ist bereits in der Embryonalentwicklung wichtig, deswegen erhalten Babys diesen Stoff über die Muttermilch. Creatin Monohydrat gehört zur Kategorie der Sportnahrung und hilft, die Muskelkraft zu maximieren, Kurzleistungen zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu steigern. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat diese Sportnahrung anerkannt – sie gilt gesundheitlich als unbedenklich.

Sinnvolle Sportnahrung

Grundsätzlich produziert ein gesunder Körper viele der notwendigen Substanzen für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionalität selbst oder nimmt mit einer ausgewogenen Ernährung lebenswichtige Substanzen in ausreichendem Maß auf, so auch Kreatin. Trotzdem hat sich die zusätzliche Zufuhr von Kreatin in einigen wenigen Sportarten als sinnvoll bzw. nicht nachteilig erwiesen. Zu hinterfragen sind allerdings die Mengen der zusätzlichen Zufuhr, die oft zu hoch angegeben werden. Immerhin entspricht die Einnahme von fünf Gramm Kreatin dem Verzehr von 1,1 Kilo rohem Rindfleisch.

Die Kreatinsupplementierung dient der Erhöhung der Kurzzeitleistung, der Maximierung der Muskelkraft und kommt vor allem bei Sportarten wie Gewichtheben, Sprint, Marathonläufe oder verschiedene Mannschaftssportarten zum Einsatz. Kreatin ist nicht nur gut für verbesserte Schnellkraft und Ausdauerleistung, sondern ermöglicht eine schnellere Erholung nach intensiver körperlicher Belastung. Aus diesem Grund kann auch das Trainingsvolumen gesteigert werden. Eine 2006 verfasste Studie zeigte, dass Kreatin-Supplementation in Kombination mit Krafttraining die trainingsinduzierte Zunahme in der Anzahl von Satellitenzellen und Myonuclei in menschlichen Skelettmuskeln steigern kann, resultierend daraus ein erhöhtes Muskelfaserwachstum. Praktisch nimmt die Muskelkraft zu und der Muskelaufbau wird somit vorangetrieben.

Mehr Muskeln, weniger Fett

Ein weiterer positiver Aspekt der Kreatinsupplementation ist die sogenannte osmotische Wirkung dieses Stoffs. Diese Wirkung führt zu einer gesteigerten Wasseraufnahme in die Muskelzellen und dadurch zur Erhöhung der Lean-Body-Mass (fettfreie Körpermasse) um ein bis zwei Prozent. Diese Eigenschaft ist vor allem im Bodybuilding ein gewünschter Effekt.

Eine kurzfristige Supplementierung von Kreatin (bis zu acht Wochen) in Mengen von etwa 20 Gramm/Tag in der ersten Woche und drei Gramm/Tag in der Erhaltungsphase, gilt als unbedenklich, sind sich Wissenschaftler einig. Heute gilt allerdings auch die Dauersupplementierung als unbedenklich, da es bei einer nicht hormonähnlichen Substanz wie Kreatin zu keiner Rezeptorensättigung kommt. Nach einem Zeitraum von vier Wochen nach Ende der Supplementierung sinkt der muskuläre Gehalt wieder auf den Ausgangswert ab.

Tests haben gezeigt, dass durch Sportnahrung wie Creatin Monohydrat die Leistung und Belastbarkeit von Sportlern gesteigert werden kann. Creatin Monohydrat verbessert die Sehkraft ebenso wie die Ausdauer. Es lässt sich außerdem eine Trainingssteigerung erreichen, da sich die Sportler nach starken Belastungen schneller erholen.

Vereinzelt gab es aber auch Nebenwirkungen. Während Tests mit dieser Art von Sportnahrung klagten einige Sportler über Durchfall, Blähungen oder Muskelkrämpfe. Durch die Wassereinlagerung kommt es zu Beginn der Einnahme zu einer Gewichtszunahme von wenigen Kilos. Dies normalisierte sich jedoch kurze Zeit später.

Tobias Fendt
Email: info@mysportnahrung.de
http://www.my-sportnahrung.de/.

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