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Autor: Pattrick Spree
Datum: 01.04.2011
Views: 1704
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Die Portraitfotografie gibt es schon sehr lange

Als die Fotografie und auch die Portraitfotografie noch nicht erfunden war, gab es schon wunderschöne Porträts. In vielen Galerien der Welt kann man diese Porträts bewundern. Ob man sich den Kopf der Leda von Leonardo da Vinci (1507/1509) oder das Porträt einer jungen Frau von Albrecht Dürer (1506) anschaut. Bei beiden Bildern kann man den Charakter der Frauen erahnen. Der Portraitfotograf hat die Aufgabe, genau wie der Maler sein Model zu studieren. Mit den Mitteln der Fotografie muss er das Model nicht nur darstellen, sondern auch das die Wesenszüge des Models herausarbeiten.

Während ein Passbild nur einem bestimmten Zweck erfüllt, sind Portraitfotos künstlerische Darstellungen, die durch das richtige Objektiv, die richtige Brennweite und Ausleuchtung zum Kunstwerk werden. Der heutige Porträtfotograf hat es wesentlich leichter, als der Portraitfotograf in den Anfängen der Fotografie. Aber heute wie damals muss der Fotograf ein gutes Auge haben und sehen und das Model muss mitspielen. Damals musste das Model lange Zeit in einer Pose verharren, bis die Portraitfotos auf der Platte waren. Einmal belichtet konnten die Portraitfotos nicht mehr oder nur wenig (durch die Entwicklung) verändert werden.

Dank der digitalen Fotografie hat der Portraitfotograf die Möglichkeit Bilder sehr schnell hintereinander und in den unterschiedlichsten Posen entstehen zu lassen. Bei einem solchen Fotoshooting sind bestimmt mehrere Portraitfotos gut bis sehr gut. Der Bildaufbau bei der Portraitfotografie verhält sich, in der Auswahl des Bildausschnittes, wie es auch bei den Malern üblich war. Bei der Portraitfotografie wie bei dem Portraitgemälde gibt es das Brustbild, das einer Büste ähnelt, die Aufnahme bis zur Gürtellinie oder zu guter Letzt das Portrait bis zum Knie, um auch die Figur in Szene zu setzen.

Bei der Portraitfotografie ist der erste Schritt, sich Zeit lassen, Vertrauen schaffen und dann in lockerer Atmosphäre fotografieren. Die Farben spielen bei Portraits eine genauso grosse Rolle wie Kontraste. High-Kay Aufnahmen sind für die Fotografie sehr schmeichelhaft, denn es werden Mund und Augen, also die dunklen Partien um Gesicht betont. Die übrigen Partien sind sehr hell. Dadurch wird das Gesicht, wie bei Kerzenschein, weich gezeichnet.

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