|
Mobbing zählt zu den wesentlichsten Stressoren am Arbeitsplatz. Stressoren sind von den Arbeitswissenschaftlern identifizierte Faktoren, die Stress verursachen, der bekanntermaßen für Folgeschäden an Körper und Geist des Mitarbeiters verantwortlich ist, insofern ist Mobbing für jeden Vorgesetzten insofern ein wesentliches Thema, als dass man die Auswirkungen und die Signale kennen sollte und gegen diese so früh wie möglich aktiv einschreiten sollte, um Schlimmeres zu vermeiden. So kann man manches in einem Führungskräfte Coaching lernen und sich sensibilisieren lassen. etwa, welche Frühindikatoren auf ein Mobbingopfer hinweisen und wie die Spirale des Mobbings in der Regel verläuft, um rechtzeitig und wirkungsvoll einzugreifen. Vor allem zählt Aufmerksamkeit, ein bewusstes und aufmerksames Beobachten und ein offenes Ohr für Mitarbeiter, die mit ihren Sorgen und Nöten an den Vorgesetzten herantreten, um über Schwierigkeiten im Beruf und im Umgang mit Kollegen zu sprechen. Unterbleibt ein solches klärendes Gespräch am Anfang, so kann es passieren, dass sich das Opfer immer weiter in seine Opferrolle einfindet und passiv wird, wodurch sich die Symptome verstärken, sowohl die Stress-Symptome, als auch die Aktivität der Kollegen, die das Opfer mobben. Hierdurch wird eine Spirale in Gang gesetzt, die dem Betriebsklima und –Frieden nicht zuträglich ist und die weitergehende Konsequenzen haben kann, die man als Vorgesetzter mit personeller Verantwortung verhindern sollte und auch kann. Denn auch beim Mobbing gilt: Das rechtzeitige Intervenieren und das gezielte Eingreifen verhindert oftmals weitere Konsequenzen und verhindert, dass die Arbeitsleistung des Einzelnen und der Gesamtheit negativ beeinträchtigt wird.
|