Unter dem Schmuck nimmt der Ohrschmuck einen besonderen Rang ein, weil er eine leichte Verletzung des Körpers verlangt und ihm deswegen noch immer etwas Ritualhaftes aus vergangenen Zeiten anhängt. Dabei ist Ohrschmuck an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen und – je nach Typ richtig getragen- sehr elegant oder herb-markant.
Ohrrschmuck wurde in Form von Ohrringen von fast allen bekannten Kulturen getragen. Die ältesten Fundstücke stammen aus dem 8. Jahrtausend vor Christus. Die höchst verschiedenartig gefertigten Ringe wurden aus Metall, Holz, Jade, Elfenbein oder Knochen gefertigt. Schon früher gab es Ohrschmuck in allen Größen vom kleinen Stecker bis zu großen Reifen, welche das Ohrläppchen ausdehnten. Während im europäischen Kulturraum der Ohrring lange den Frauen vorbehalten war- eine charakteristische Ausnahme bildeten die Seeleute, welche ihre Ringe oft als Pfand für ihren Bestatter trugen- setzt sich Ohrschmuck unter dem Einfluss der Jugend-und Popkultur zunehmend auch unter Männern durch.
Was sollte man nun beim Kauf von Ohrschmuck beachten? Natürlich ist der Anlass entscheidend, denn Ohrschmuck dient ja der Zierde des Menschen, und sollte seinem Charakter angemessen sein. Wer etwa seiner Freundin eine Freude machen will, sollte schon ein besonderes und individuelles Stück auswählen, welches zu ihrem ganzen Typ passt. Leichter, eleganter Ohrschmuck kann auch tagtäglich getragen werden, während schwerere Stücke nur besonderen Anlässen dienen. Dunklen, südländischen Typen stehen oft Kreolen, jene großen kreisförmigen Ohrringe, die einseitig getragen auch bei Männern im Kommen sind. Unbedingt ist zu beachten, dass Ohrschmuck mit Kleidung und anderem Schmuck harmonieren sollte- also niemals silberne Ohrringe zusammen mit einer goldenen Uhr!
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