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Autor: Praxis für Supervision
Datum: 01.04.2013
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Supervision

Für mich ist Supervision ein Verfahren zur Sicherung und Entwicklung der Qualität von Dienstleistungen und Produkten. Mein Ansatz der Qualitätssicherung richtet sich eindeutig an die handelnden Menschen als Garanten für den Erfolg.
Supervision beinhaltet die fachliche Begleitung bei der Reflexion von Arbeitssituationen und bei der Weiterentwicklung von professionellen Handlungsformen. Supervision ist damit ein wesentliches Instrument der Personal- und Organisationsentwicklung. Produktionsbetriebe profitieren ebenso davon wie Dienstleistungsunternehmen und soziale Organisationen.

Das Verfahren der Integrativen Supervision wird an der Europäischen Akademie (EAG) in Trägerschaft des Fritz-Perls-Institutes (FPI) gelehrt. Der Begriff “Integrative Supervision” hebt hervor, dass eine große Vielfalt von Modellen, Perspektiven und Methoden herangezogen wird, um eine erfolgreiche Beratung zu gewährleisten. Integrativ ist dabei die Auswahl und Verknüpfung der besten Handlungsformen, die sich aus der Vielfalt der möglichen Perspektiven erschliesst. Diese Form der “Integration” schafft Erkenntnis - stiftet die Erfassung von Sinn - und eröffnet neue Formen des Handelns.

Supervision biete ich sowohl für einzelne Personen und Führungskräfte an, als auch für Teams, Leitungsgremien oder Gruppen. Je nach Bedarf richtet sich das Augenmerk meiner Supervision auf die Verbesserung unterschiedlicher Funktionen der “Wertschöpfung”. Diesen Begriff verstehe ich nicht nur als ein rein ökonomisches Ziel, sondern auch im weiteren Sinne des Wortes: als Erkenntnis, Sinnerfassung oder als ethisch-kreatives Moment.

Supervision fokussiert und begleitet:

• Den unmittelbaren “Wertschöpfungsprozess” im direkten Kontakt mit Kunden oder Klienten (“Fallsupervision”);
• Die Kommunikation, Kooperation und Koordination in der Teamarbeit (Teamsupervision);
• Die Weiterentwicklung von Deutungsformen, Handlungsmodellen und Konzepten (Teamentwicklung);
• Den kollegialen Austausch und die gegenseitige Vermittlung von Wissen und Erfahrung im team- und organisationsübergreifenden Zusammenhang (Gruppensupervision);
• Die Reflexion von Führungsthemen und die Entwicklung von Führungskräften (Coaching);
• Die Beteiligung an der Entwicklung, Innovation oder Transformation der Organisation (Organisationentwicklung, Moderation, Prozessbegleitung);
• Die lebendige, praxisbezogene Vermittlung von Fach- und Führungswissen (Training);
• Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, die Entfaltung von beruflicher Souveränität sowie die Reflexion und Gestaltung der Karriere- und Lebensplanung (Einzelsupervision, Lehrsupervision).

Über die formal-logistischen Verfahren der Qualitätssicherung und Zertifizierung hinausgehend, richtet Supervision ihre Perspektive - wie gesagt - auf die handelnden Menschen. Neben der fachlichen Qualifikation halte ich die persönliche und soziale Kompetenz des Personals für den bedeutendsten Erfolgsfaktor einer Organisation. Hierfür ist Supervision die Spezialdisziplin.
Ich behaupte, dass erkannte Entwicklungsbedarfe oder Defizite relativ problemlos ausgeglichen werden können, wenn Einsicht und Bereitschaft für Weiterentwicklung und Veränderung gewonnen sind. Supervision kann in diesem Sinne auch als Partnerdisziplin oder flankierende Massnahme bei Prozessen der Neuorganisation, Sanierung und Innovation eingesetzt werden. Eine optimale oder breite Beratungsqualität bietet Supervision dann, wenn sie - neben ihrer sozialwissenschaftlich fundierten Praxis der Reflexion - auch über das praktische Können der Begleitung und Moderation von Projekten unmittelbar am Ort des Geschehens verfügt.

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