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Autor: Jasmin
Datum: 25.06.2012
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Die Flutkatastrophe in Pakistan und ihre Folgen

Die Flutkatastrophe in Pakistan hatte unmittelbar zu enormen Folgen geführt. Finanzielle Hilfen wurden zwar angeboten, doch konnten sie die entstandenen Schäden nicht allein beheben. Viel mehr Geld wäre dafür nötig gewesen. Medizinische, wirtschaftliche und politische Probleme gehörten, auch deshalb, zu den Langzeitfolgen der Flutkatastrophe in Pakistan.

Unmittelbare Folgen

Zu den unmittelbaren Folgen der Katastrophe gehörten 1600 Tote, wenn man einem Bericht der pakistanischen Regierung folgt. Inoffiziellen Berichten zufolge sollen es 1000 Tote gewesen sein. In den vergangenen achtzig Jahren stellt diese Katastrophe die schlimmste für das Land dar. Mehrere Dörfer und tausende Häuser verschwanden in den Fluten, darunter medizinische Einrichtungen, Schulen, Brücken und Strommäste. Mehr als 17 Millionen Ackerboden und mehr als 100.000 Stück Vieh gingen verloren. Mehr als 20 Millionen Menschen sind obdachlos. Getreide im Wert von über einer Milliarde Dollar wurde zerstört. Ein Fünftel des Landes steht unter Wasser. 43 Milliarden Dollar müsste investiert werden, um die Schäden zu beseitigen, so der pakistanische Premierminister Gilani.

Einschätzung der Folgen

Vergleicht man dieses Ereignis mit dem Erdbeben in Kaschmir aus dem Jahr 2005, so wird deutlich, dass Pakistan mit wesentlich schlimmeren Folgen zu kämpfen hat. Das Ausmaß der Naturkatastrophe ist enorm und dazu im Vergleich die Hilfe von der Regierung und der Völkergemeinschaft nicht ausreichend. Über die versäumten Hilfen für die Opfer der Katastrophe zeigt sich der Leiter der Abteilung Notmaßnahmen der UNICEF erstaunt. Seiner Einschätzung zufolge habe die Welt nicht geeignet auf diese seit achtzig Jahren größte Katastrophe in Pakistan reagiert.

Vermutet wurde, dass die USA mit ihrer vermeintlichen Hilfeleistung ihre Informationsbeschaffung in Pakistan steigern wird. Sie kennen die ablehnende Haltung der Pakistaner gegenüber Washington. Einige der Langzeit-Folgen sind noch nicht klar und sind von den Maßnahmen seitens der Regierung und der Völkergemeinschaft abhängig. Sollte es der Regierung nicht gelingen, die Staatengemeinschaft zu größerer Unterstützung anzuregen, steht den Pakistanern keine leichte Zeit bevor.

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