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Autor: fosforito
Datum: 30.04.2012
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Am Arbeitsplatz gekündigt – was man nun tun sollte

Es besteht kein Zweifel: die Grundatmosphäre auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Hat ein Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz vorher über viele Jahre behalten und konnte nicht so ohne weiteres gekündigt werden, so bieten viele Arbeitgeber zum Einen keine zeitlich unbefristeten Arbeitsverträge mehr an, aber auch die Arbeitnehmer werden in viel grössere Pflicht genommen, vor allem wenn es um das Fernbleiben vom Arbeitsplatz angeht. So hat zum Beispiel das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz zu Beginn des Jahres 2012 entschieden, dass ein Arbeitnehmer nach Abmahnung sogar fristlos gekündigt werden kann, wenn nach mehreren Tagen Sich-Krank-Meldens kein "gelber Schein" vorgelegt werden kann.

Andererseits gibt es aber auch oft Situationen, in der ein Arbeitnehmer zu Unrecht gekündigt wird, sei es aus falschem Verdacht eines regelwidrigen Verhaltens des Mitarbeiters oder weil der Arbeitgeber aus anderen - nicht standesgemässen - Gründen den Arbeitnehmer loswerden will. In so einem Fall sollte der gekündigte Mitarbeiter dieses Verhalten zu Recht nicht auf sich sitzen lassen. Doch gerade das Arbeitsrecht scheint sich geradezu im Minutentakt zu verändern und vielen Arbeitnehmern fehlt schlicht und einfach das Wissen, in so einer Situation adäquate Schritte zu gehen. Auch fühlen sich viele Arbeitnehmer durch das mitunter drohende Verhalten des Arbeitgebers eingeschüchtert und das macht die Sache aus Sicht des Arbeitnehmers natürlich nicht besser.

In so einem Fall ist es sinnvoll, auf professionelle Hilfe zurückzugreifen und sich einen Rechtsanwalt zur Seite nehmen, der sich auf das Arbeitsrecht und alles, was mit Arbeitsrecht in irgendeiner Weise verbunden ist, spezialisiert hat. Dabei spielt es so gut wie keine Rolle mehr, ob man sich in einer Großstadt befindet und beispielsweise einen Fachanwalt für Arbeitsrecht Hamburg braucht oder ob sich der Arbeitsplatz an einem kleinen Ort befindet. Ist das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer so erschüttert, dass eine Rückkehr des Arbeitnehmers in den Betrieb selbst durch eine für beide Seiten einvernehmliche Klärung nicht möglich ist, so sollte über eine Abfindung diskutiert werden. Auch hier kann beispielsweise die Erörterung einer Abfindung Berlin Anwalt hilfreich sein.

Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass je nach vorausgegangenem Vorfall, die zur Kündigung des Mitarbeiters geführt hat, eine rechtliche Auseinandersetzung trotz professioneller Unterstützung nicht immer zu Gunsten des Arbeitnehmers ausgeht, vor allem, wenn die Kündigung des Mitarbeiters aus arbeitsrechtlicher Sicht berechtigt war. Sieht man jedoch von solchen „schwarzen Schafen“ ab, so sollte jeder Arbeitnehmer um sein Recht kämpfen – und mit einem fachlich versierten Fachanwalt für Arbeitsrecht Hamburg stehen die Chancen dafür auch gar nicht schlecht.

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