Natürliche Materialien für ein gutes Gefühl
Mit dem guten Gefühl ist nicht das ruhige Gewissen gemeint, das sich automatisch einstellt, wenn man einen vermeintlichen Dienst an Umwelt oder Mitmenschen leisten. Naturmaterialien im Wohn- und Nutzbereich sorgen vielmehr dafür, dass man sich in den Räumen tatsächlich wohl fühlt. Warum? Weil der Mensch trotz aller Zivilisation immer noch der Natur verbunden ist, sich in einer natürlichen Umgebung wohler fühlt und besser regenerieren kann. Deshalb buchen wir Urlaub am Meer, in den Bergen oder auf einem Schiff, nicht in Büros, Kellern oder in Computerräumen.
Keine Kostenfrage
Allgemein heißt es, dass Naturmaterialien in der Anschaffung teuer sind, viel Pflege brauchen und sich schnell abnutzen - das ist schlicht falsch. Es gibt nicht nur sehr schöne Möbel aus natürlichen Materialien, die erschwinglich sind, sondern es ist tatsächlich so, dass Hanf und Sisal als Fasern recht unempfindlich und dementsprechend pflegeleicht und haltbar sind. Es muss nicht das teure Ledersofa sein (und schon gar nicht das billigere Lederimitat): Ein schöner Stoff aus Hanffaser wird als Bezug ähnlich edel wirken, und der Bodenbelag aus verflochtenen Sisalfasern ist mit Sicherheit günstiger als ein pflegeleichter Bodenbelag, der einen Perserteppich braucht, um angenehm zu wirken.
Verwendung?
Während Kleider aus Hanffasern und Korbwaren aus Sisal sehr bekannt sind, werden die wenigstens Menschen Sisal als Füllmaterial für Sofa, Matratze und Sitzkissen kennen. Hanf kann überall dort eingesetzt werden, wo es Textilien braucht: Die Pflanzenfaser hat, grob ausgedrückt, die gleichen Eigenschaften wie Baumwolle. Vorhänge, Teppiche, Matten, Tischdecken und Bezüge von Polstermöbeln lassen sich also ebenso gut daraus herstellen wie Handtücher, Tagesdecken und Lampenschirme. Sisal wird auch verwendet, um grobe Bodenbeläge zu fertigen: Die verflochtenen oder verwebten Fasern ergeben einen Belag, der wie PVC oder Teppich ausgelegt wird, sich rau anfühlt und beim Laufen angenehm die Fußsohlen massiert.
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