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Infos zum Artikel
| Autor: |
Sebastian |
| Datum: |
20.01.2012 |
| Views: |
1869 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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Die Zahnarztangst - zweimal im Jahr |
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Susanne B. kennt das Gefühl, das sich zweimal im Jahr wiederholt: Der Anruf der freundlichen Zahnarzthelferin, die sie jedes Mal an den fälligen Prophylaxetermin erinnert. Sie kennt die Schweißausbrüche und das Zittern in ihrer Stimme, wenn Sie nach Ausreden sucht, warum sie diesen Termin in absehbarer Zeit auf gar keinen Fall wahrnehmen kann. Susanne leidet unter Zahnarztphobie. Sie weiß, dass eine regelmäßige Untersuchung ihrer Zähne wichtig ist und deshalb nimmt sie letztendlich doch jeden Termin früher oder später wahr. Ihre Zahnarztangst macht ihr aber jedes Mal diesen Schritt zu einer Höllentour.
Susanne B. könnte aber mit ein paar einfachen, aber wirkungsvollen Methoden ihre Zahnarztangst in den Griff bekommen: Als erstes sollte sie sich ihrer Angst stellen, das geht am besten, wenn man darüber mit einem Freund redet oder seine Gefühle einem Tagebuch anvertraut. Der nächste Schritt nenne sich in Fachkreisen „Desensibilisierung“. Darunter versteht man nichts anderes, als dass man sich in einem entspannten Zustand den Besuch bei einem Zahnarzt möglichst realistisch vorstellt. Je häufiger und intensiver man das macht umso wirkungsvoller wird die Angst verschwinden. Entspannungsmethoden, die sich hier bewährt haben sind das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Man kann sich aber auch nur ruhige Musik anhören und sich eine Szene vorstellen, bei der man sich entspannt (z. B. einen Urlaubstag am Meer). Schließlich benötigt Susanne B. noch einen einfühlsamen Zahnarzt. Diese sind oft nicht leicht zu finden. Zwar findet man bei Google genügend Einträge, die scheinbar zum Ziel führen, doch bei genauerer Prüfung stellt sich dann doch heraus, dass dieser Arzt von Ängsten und Phobien nichts versteht.
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