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Autor: florian super
Datum: 30.12.2010
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Effiziente Trainingsplanung im Radsport

Das Training im Radsport unterscheidet sich bei Rennfahrern und Freizeit-Radlern weniger im System, als vielmehr in den Zielsetzungen. Bei Rennfahrern geht es ausschließlich um das Resultat in der Leistungskonzentration. Das heißt, für einen Leistungssportler im Radsport, also einen Rennfahrer, ist beispielsweise der Abbau von überflüssigem Körperfett lediglich ein angenehmer Nebeneffekt. Ihm geht es ausschließlich darum, sein Sprintvermögen, seine Streckenleistung zu verbessern oder ein schnelles Tempo fahren zu können - kurzum im Radsport Höchstleistungen zu vollbringen und Rennen zu gewinnen.

Die Methode, die für einen Leistungssportler zum Erfolg führt, lautet: Konzentration auf das Wesentliche! Das ist im Radsport auch nicht anders, als in anderen Sportarten. Wenn ihr also bessere Sprinter werden wollt, dann müsst ihr gezielt das Sprinten trainieren. Das klingt zwar logisch und einfach, aber dennoch verschwenden viele Rennfahrer unnötige Zeit mit viel zu umfangreichen und zu bunt gemischten Trainingsprogrammen, die von allem etwas enthalten. In speziellen Leistungsbereichen helfen sie aber nicht weiter.
Im Radsport gilt: Immer auf Spitzenleistungen abzielen!

Auch beschrieben auf: radrenn. Eurer jeweiliges Training sollte etwa zwei Wochen vor dem Tag, an dem Ihr die Top-Leistung bringen wollt (der Tag des Rennens), sein Maximum erreichen. Bis zu diesem Punkt habt ihr hart gearbeitet, um Kondition, Kraft und Technik zu optimieren. Zwei Wochen vor dem großen Tag solltet ihr dann nur noch für das Rennen trainieren und die Intensität des Trainings Stück für Stück zurücknehmen. Nur so kann sich der Organismus erholen, sodass ihr seelisch und körperlich fit seid und eine Top-Leistung bringen könnt.

Reduziert zwei Wochen vor dem Rennen eure wöchentliche Trainingszeit um 10 Prozent. Eine Woche vorher dann um weitere 5 Prozent. Wenn es möglich ist, dann solltet ihr auch die Rennstrecke einmal abfahren oder euch bei Rennfahrerkollegen darüber erkundigen. Passt eure Trainingsstrecke(n) dem Rennkurs an, damit ihr das Rennen im Training simulieren könnt. Wenn das Rennen z.B. viele Berge enthält, dann müsst ihr das Bergfahren auch trainieren. Wenn abzusehen ist, dass es an diesem Tag besonders heiß wird, dann trainiert auch mal bewusst in der Mittagshitze. Als Leistungssportler im Radsport solltet ihr im Training intensiver und schneller fahren, jedoch nicht so große Entfernungen zurücklegen wie im Rennen selbst. Je besser eure Kondition ist, desto weniger müsst ihr Trainingspensum vor dem Rennen reduzieren. Probiert selbst aus, in welchem Umfang das für euch am besten ist.

Mehr dazu auf radrenn.

mfg florian super.

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