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Autor: Philipp Rauscher
Datum: 10.12.2010
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Creatin für beschleunigte Muskelzuwächse

Creatin ist mit Sicherheit eines der beliebtesten Supplements in der Welt der Fitness- und Kraftsportler, sowie Bodybuilder. Und das zurecht! Denn Creatin schafft das, was viele andere Nahrungsergänzungen zwar versprechen aber in den meisten Fällen nicht einhalten können: Schnelle Ergebnisse liefern! Bereits nach wenigen Einnahmetagen macht sich in aller Regel eine gesteigerte Leistungsfähigkeit im hochintensiven Bereich bemerkbar. Das liegt daran, das Creatin an der Energiebereitstellung beteiligt ist und für eine optimale Versorgung an Energiebereitstellungsprozessen beteiligt ist, indem es verbrauchtes ATP wieder resynthetisiert bzw. dabei behilflich ist. Auf diese Weise kann ein Gewicht öfters bewegt werden oder eine fixe Wiederholungszahl mit mehr Last erreicht werden. Auch Sprinter wissen die Effekte von Creatin zu schätzen. Schließlich benötigen auch sie ein hohes Energieaufkommen innerhalb kürzester Zeit und auch nur für einige Sekunden.

Doch Creatin kann noch mehr. So ist es ebenso eine hervorragende Hilfestellung für das Muskelwachstum. Denn Creatin hilft dabei das Zellvolumen zu vergrößern, in dem es vermehrt Wasser in den Muskelzellen speichert. Das führt nicht nur zu einem größeren und pralleren Aussehen, sondern scheint allem Anschein nach auch noch förderlich für den Aufbau neuer Muskelsubstanz zu sein.

Mittlerweile wird sogar diskutiert, ob Creatin nicht möglicherweise an der Blockierung des Myostatin-Gens beteiligt ist und ob eine zusätzliche Ergänzung über Supplements sich diesbezüglich nicht positiv auswirken könnte. Myostatin ist ein Gen, welches für die Begrenzung des Muskelaufbaupotentials in unserem Körper zuständig ist. Wird dieses Gen außer Kraft gesetzt, scheint es möglich, weitere zusätzliche Muskelmasse aufzubauen, was unter „normalen“ Umständen so nicht möglich gewesen wäre.

Was jedoch Fakt ist, ist die Tatsache, dass sich eine Langzeiteinnahme von Creatin positiv auf die IGF-1-Werte auswirken kann. Das wiederum ist ein hormonähnlicher Wachstumsfaktor, welcher eine wichtige Rolle beim muskulären Proteinaufbau spielt.

Vor gesundheitlichen Nebenwirkungen muss man sich dabei auch keine Sorgen machen. So konnte in unterschiedlichen wissenschaftlichen Studien gezeigt werden, dass sich selbst langfristige hohe Creatin-Dosierungen nicht nachteilig auf die Gesundheit auswirken und nicht wie befürchtet für Nierenschäden sorgen kann. Wer genügend trinkt, der ist sowieso auf der sicheren Seite.

Heutzutage gibt es verschiedene Creatinformen auf dem Markt. Neben dem klassischen Creatin Monohydrat sind es vor allem Kre-Alkalyn und Krea-Genic, die für Aufsehen gesorgt haben. Wer aber mit dem Gedanken spielt, Creatin nutzbringend einzusetzen, der sollte zunächst mit Creatin Monohydrat starten – schließlich wurden auch hiermit alle positiven Effekte wissenschaftlich belegt.
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