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Autor: Leonmedia
Datum: 22.07.2010
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Endlich den eigenen Drucker? Achtung vor den Folgekosten

Drucker können immer mehr und sind in Elektronikläden oft zu verlockend günstigen Dumpingpreisen im Angebot. Wer noch keinen eigenen Drucker hat, kann sich der Versuchung nur schwer erwehren. Eine ganz selbstverständliche Sache wird angesichts des günstigen Verkaufspreises aber oft vergessen: Im Gegensatz zu anderen Geräten wie z.B. Scannern arbeiten Drucker je nach Druckertyp entweder mit Tinte oder Toner (und selbstverständlich Papier), benötigen also Verbrauchsmaterialien und kosten damit auch nach dem Kauf noch Geld. Wenn Sie sich einen neuen Drucker zulegen, sei es W-Lan oder Kabel, sollten Sie sich deswegen bereits im Vorhinein ein Bild über die möglichen Folgekosten machen, damit der Traum vom unkomplizierten Druckvergnügen kein böses Erwachen hat.

Das Geschäftsmodell der Druckerhersteller

Denn auch bei Druckern mit W-LAN-Funktion bedienen sich die Druckerhersteller einer List, um Ihre Gewinne zu erhöhen. Die Drucker selbst werden oft unter Wert und zu Schleuderpreisen verkauft, selbst moderne Geräte bilden da keine Ausnahme. Die Druckerhersteller subventionieren ihre Druckerverkäufe also, aus dem ganz einfachen Grund um Sie als Kunden zu binden. Denn wenn Sie sich einmal für einen Drucker entschieden haben, können Sie nur auf Druckerpatronen und -kartuschen des Herstellers zurückgreifen – ein Monopol, das diese mit größtem Eifer ausschöpfen und gegen Konkurrenten verteidigen.

Nur informiert kaufen.

Als Kunde sollten Sie sich deswegen ein paar Dinge vor dem Druckerkauf überlegen. Kaufen Sie nie spontan! Scheinbar günstige Druckerkäufe rächen sich schnell mit überteuerten Materialkosten. Oft sind die Startkartuschen nicht komplett gefüllt, um den Verkaufspreis niedrig zu halten und um Sie eher zum Kauf neuen Druckmaterials zu zwingen. Information ist hier der Schlüssel! Im Internet stehen Ihnen dafür verschiedene Plattformen zur Verfügung. Größere Computerzeitschriften wie z.B. www.chip.de führen regelmäßig groß angelegte Druckertests durch, in denen Sie sich umfangreich informieren können. Besonders von Interesse sind Informationen zu Druckreichweite (damit bezeichnet man die Anzahl an Seiten, die mit einer Tinten-/Tonerfüllung ausgedruckt werden können) und durchschnittliche Druckkosten pro Seite. Eine andere Möglichkeit, sich zu informieren sind unabhängige Verbraucherplattformen, wie z.B. Internetforen, in denen sich Privatnutzer über Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle austauschen. Mit ein wenig Geduld können Sie wahre Geheimtipps finden. Auch können Sie selbst Anfragen stellen, welcher Drucker für Ihre Bedürfnisse optimal ist, und Ratschläge von anderen Nutzern einholen.

Nachfüllen statt neu kaufen

Sie sehen also, wenn Ihr Druckerkauf wohl überlegt ist, stehen Sie dem Treiben der Druckerhersteller nicht wehrlos gegenüber. Des Weiteren haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Tinten- und Tonerkosten mithilfe von Refill-Produkten um mehr als 70% zu senken. Das sind Produkte zum Selbernachfüllen, gewissermaßen so, als würden Sie Ihr Auto auftanken. Auf Wunsch können Sie das aber auch Drucker-Shops, die es in jeder größeren Stadt gibt, oder Online-Diensten überlassen, die das Ganze professionell durchführen.

Wozu sie sich schließlich auch entscheiden werden, behalten Sie im Hinterkopf, dass es bei einem Drucker nicht beim Kaufpreis bleiben wird, sondern dass in Abhängigkeit von Ihrem Druckverhalten stetige Folgekosten anfallen werden.

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