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Autor: Heiko Krause
Datum: 07.05.2010
Views: 2383
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Tipps zum Eintrag in einen Webkatalog

Links, die von Webkatalogen kommen, werden vom Onkel Google und natürlich auch von anderen Suchmaschinen sehr gut bewertet und sollten also nicht vergessen werden, wenn man für die eigene Webseite etwas tun möchte.

Ich möchte einige Dinge ansprechen, die wichtig sind und auf die es bei einer Anmeldung in einem gut geführten Webkatalog ankommt. Viele User sehen das oft anders und wundern sich über die ständigen Ablehnungen. Anscheinend alles richtig gemacht, dann kommt das große Erwachen. Ich betreibe selbst einen Webkatalog und kann also sehr gut nachvollziehen, was da so alles passiert. Befolge diese Ratschläge ein wenig und Du wirst sehen, dass die Erfolgsquote besser wird. Eigentlich gehört nicht viel dazu.

1. Nur hochwertige Webseiten anmelden
In 99,9% werden nur TDL Domains aufgenommen. Das heißt Domains mit der Endung .de, .com, .net, .org usw. Mit einer Domain von Free-Webspace Anbietern hat man es eher schwer. Aber das ist von Katalog zu Katalog auch unterschiedlich. Es macht überhaupt keinen Sinn eine Unterseite anzumelden. Es folgt die direkte Ablehnung. In meinem Fall kommt das sehr häufig vor, obwohl es in den Regeln sehr eindeutig hervorgeht. Nun ja, lesen sollte man auf jeden Fall, was die Voraussetzungen für eine Freischaltung sind. Auch das ist sehr unterschiedlich.

2. Die AGB oder Nutzungsbedingungen unbedingt lesen
Jeder gut geführte Webkatalog hat seine eigenen Nutzungsbedingungen. Unbedingt lesen und man hat schon halb gewonnen. So unterschiedlich die einzelnen Verzeichnisse auch sind (es gibt spezielle Kataloge, themenbezogene Kataloge, mit und ohne Backlinkpflicht usw.), so unterschiedlich sind auch die Bedingungen. Die bekanntesten und größten verlangen z.B. eine einzigartige Beschreibung. Sie darf nur ein einziges Mal im WWW vorkommen. Also unbedingt genau schauen, wo will ich mich gerade anmelden und was muss ich dafür tun. Du musst die AGB schließlich bestätigen, also solltest Du auch wissen, wofür Du den Haken machst.

3. Die Seitenbeschreibung
Das wohl wichtigste Thema. Wie gerade schon erwähnt, ist die Beschreibung wohl das wichtigste bei einem Katalogeintrag. Oft ist es der Hauptgrund für eine Ablehnung. Einfach 3 Sätze: „Wir verkaufen Kuckucksuhren. Diese sind sehr billig und werden schnell geliefert. Schauen Sie vorbei und kaufen Sie.“ , ist nicht das ideale. Was ich auch schon hatte: „Super Webseite…viele Besucher…reinschauen lohnt sich.“ Wer also denkt, es damit geschafft zu haben, der hat den Vogel abgeschossen. Es sollte auf jeden Fall eine aussagekräftige Beschreibung geliefert werden. Oft ist die Mindestlänge vorgegeben. Umso länger die eigene Webseite beschrieben wird, desto höher wird der Content dieser Seite von den Suchmaschinen bewertet. Ist also nur von eigenem Vorteil und man ist einer Freischaltung ein Stück näher. Trägt man sich in mehrere Webkataloge ein, sollte man darauf achten, einen unterschiedlichen Text zu verwenden. Andernfalls wird das als doppelter Content abgestraft und man hat gar nichts gewonnen. Natürlich ist es anstrengend 15 verschiedene Texte zu basteln, aber die Mühe lohnt sich. 10 Einträge mit verschiedener Beschreibung sind mehr wert als 50x denselben Text zu benutzen. Einige Kataloge kontrollieren das z.B. auch vorher. Beim wohl weltweit bekanntesten Verzeichnis dmoz.org hat man mit einer kopierten Beschreibung gar keine Chance. Und man darf sich dort nur ein einziges Mal anmelden! Eine Auflistung von Suchbegriffen sollte vermieden werden, ebenso wie „wir sind die besten“, „kommt unbedingt zu mir“ oder „die beste Seite der Welt“! Es wird in den meisten Fällen als Spam betrachtet und das nicht nur vom Katalogbetreiber. Auch die Suchmaschinen haben darauf ein Auge. Fazit: Die Beschreibung sollte einzigartig sein und die Webseite richtig, umfassend und genau beschrieben sein.

4.Die Titelbeschreibung
Der nächste wichtige Punkt. Der Titel sollte kurz und aussagekräftig sein. Auf keinen Fall die URL in den Titel einfügen. Beispiel: Homepage von www.meine seite.de …alles schon da gewesen und wird direkt gelöscht. In 3-5 Wörtern den Inhalt der Beschreibung wiederspiegeln. Der Titel entscheidet schließlich darüber, ob der User die Beschreibung überhaupt liest. Beispiel: Lautet der Titel z.B. „Hier können Sie 5000€ verdienen“ oder „Wir sind unschlagbar die besten“ oder „10.000 Besucher an einem Tag“, wird das mit großer Sicherheit zum Ausschluss führen. Der User soll in kurzen Worten erfahren, um was es sich dreht, also auch hier sorgfältig auswählen. Jede 10. Anmeldung wird bei mir gelöscht, weil der Titel z.B. nur aus Suchbegriffen besteht oder den Leser direkt auffordert!

5. Die eigene E-Mail-Adresse benutzen
Du musst bei den seriösen Webkatalogen immer eine eigene E-Mail Adresse angeben. Dadurch erfährst Du den Status der Anmeldung und wirst über die Freischaltung informiert. Eine Bestätigung ist notwendig, um Spam Anmeldungen vorzubeugen. Weiterhin wirst Du auch über eventuelle Kosten informiert (noch ein Grund die AGB sorgfältig zu lesen) und erhälst wichtige Hinweise, z.B. Änderung Deines Eintrages.

6. Die richtige Kategorie auswählen
Meistens sind in einem Webkatalog mehrere Kategorien vorhanden, in die Dein Eintrag passen könnte. Sollte es nicht so sein, bieten viele eine Auswegmöglichkeit an. Entweder kannst Du selbst eine Kategorie vorschlagen oder es gibt eine weitere Kategorie, bei mir heißt sie „weitere Seiten“. Alle, die nicht wissen, wo Sie nun reingehören, können diese Kategorie wählen. Ich entscheide dann und erstelle gegebenenfalls eine neue Kategorie speziell für Deine Webseite. Das ist sehr oft so der Fall und für jeden von Vorteil. Die Wahrscheinlichkeit, abgelehnt zu werden, mindert sich dadurch ungemein. Trotzdem solltest Du genau schauen, wo Deine Seite hingehört. Wieder ein Beispiel: dmoz.org nimmt das sehr genau und gibt kaum eine 2.Möglichkeit, bei falscher Auswahl der Kategorie. Sollte das jemand widerlegen, so bitte ich gerne um Bestätigung. Die eigenen Erfahrungen haben es jedenfalls gezeigt. Ich für meinen Teil sehe das nicht so eng und verzeihe schon mal die falsche Kategorie. Wie gesagt, auch das ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich. Fakt ist, dass der Onkel Google und alle anderen Suchmaschinen relevanten Content höher bewerten als nicht relevanten Content. Also genau aufpassen.

7. Letzte Tipps
Achte darauf, dass nicht zu viel Werbung vorhanden ist. Bannerfarmen und Webseiten, die nur darauf ausgerichtet sind, haben weniger Chancen aufgenommen zu werden. Popups u.Ä. sollten sich ebenfalls in Grenzen halten. Auch das kann ein Grund für die Ablehnung sein. Eine objektive Beschreibung ist die sinnvollste. Ärgere Dich nicht, wenn Du einmal abgelehnt wurdest. Vielmehr kannst Du daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen.
Ich hoffe, Dir ein bisschen geholfen zu haben und vielleicht helfen Dir diese Tipps weiter. Alles in allem kann ich selbst eine gute Erfolgsquote verzeichnen…ich habe es genauso gemacht.

8. Zum Schluss:
Diese Ratschläge kommen von mir selbst. Durch jahrelange Erfahrung kann ich allerdings behaupten, dass sehr viele Webmaster (die meisten) mir beipflichten und dies genauso sehen. Gut geführte Webkataloge werden vom Onkel Google und allen weiteren Suchmaschinen absolut positiv bewertet. Ein Eintrag ist also empfehlenswert und sollte gut überlegt sein.
Viel Erfolg beim Anmelden…am besten gleich im Webkatalog Deutschland www.deutscher-link.de.
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