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Autor: Oliver Beutler
Datum: 08.11.2009
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Studie Risiken und Chancen Nano Versiegelung

Am Mittwoch veröffentlichte das Umweltbundesamt U. B. A. in einer Studie die Warnung vor gravierenden Wissenslücken bei der Verwendung von Nanotechnologie. Auf langfristige negative Einflüsse auf die Umwelt und den Risiken für die Gesundheit wurde deutlich hingewiesen.

Die Firma Lotusready reagiert nun auf die Nachrichtenwelle in den Medien, die diese Mitteilung ausgelöst hat.

Lotusready: Nanopartikel werden seit über acht Jahren in Produkten für Verbraucher verwendet. Seither ist uns kein Fall bekannt geworden, der von Erkrankungen berichtet, die aufgrund von Kontakt mit Nanopartikeln entstanden sind.

In der erwähnten Studie wird lediglich vor den gravierenden Wissenslücken gewarnt. Konkret wird auf speziellen Materialien, wie zum Beispiel Titanpartikeln, hingewiesen, welche durch die Haut eindringen und bis zur Lunge wandern könnten, wo sie dann Entzündungen auslösen könnten…

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Auch hierüber gab es seit acht Jahren keinen dokumentierten Fall. Ich selbst wie auch andere Mitarbeiter kommen schon seit Jahren ungeschützt mit Nanoprodukten in Kontakt. Um trotzdem sicher zu sein, unsere Kunden keiner noch unbekannten Gefahr auszuliefern, bieten wir in unseren Versiegelungssystemen ausreichende Schutzmaßnahmen an, um jeglichen direkten Kontakt mit der Versiegelungslösung zu vermeiden. Außerdem wird in der Anwendungsbeschreibung darauf hingewiesen, was beachtet werden muss, um den Kontakt mit Schleimhäuten zu vermeiden.

Wir werden öfters über die Anwendung von Nanoversiegelung im Gastronomie und Küchenbereich gefragt. Speziell wird sich über die Nahrungsmitteltauglichkeit der Versiegelung erkundigt. Hier kann eindeutig Entwarnung gegeben werden, worauf in der Studie des Umweltbundesamtes hingewiesen wurde. Die Gefahr sei, dass die Nanopartikel, aufgrund ihrer Größe, bis in Zellen wandern könnten.
Eine Nanoversiegelung ist jedoch das Ergebnis des Zusammenschlusses einzelner Nanopartikel. Bei der Anwendung vernetzen sich die Partikel mit der Oberfläche und härten zu einer kristallinen, nur wenig Nanometer dicken Schutzschicht aus. Diese Beschichtung verschleißt nach langer Zeit, in dem sich größere Verbünde der Versiegelung ablösen. Diese Bruchstücke sind um ein Vielfaches größer als Nanopartikel und können somit nicht in Zellen eindringen und dadurch Schäden verursachen, welche die Wissenschaftler des Umweltbundesamtes befürchten.

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Eine Gefahr für einen eventuellen langfristigen negativen Einfluss auf die Umwelt durch Versiegelungspartikel sehe ich nicht. Die Studie bezieht sich auf die Menge der Partikel die z.B. durch Sonnencremes in die Umwelt gelangen. Aus der bereits zuvor erklärten Entwarnung vor Versiegelungsprodukten ist zu folgern, dass auch im Umweltbereich davon auszugehen ist, dass Produkte im Bereich Nanoversiegelung keine Schäden für die Umwelt bewirken. Die Versiegelungslösung gelangt auf keinen Fall in einem Ausmaß in die Umwelt, wie das zum Beispiel durch Meereswasser abgewaschene Sonnencreme der Fall wäre.

Wir sind davon überzeugt das Nanoversiegelung umweltschonend funktioniert. Die Nutzen die die Anwender haben, sind vor allem leicht zu reinigende Eigenschaften. Reinigungsmittel wären nicht länger notwendig. Die Frage wäre deshalb, ob die Versiegelungslösung, die in die Umwelt gelangen könnte, eine größere Belastung wäre, als die Reiniger, die sie überflüssig machen würden!?.

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