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Infos zum Artikel
| Autor: |
Seven Schmidt |
| Datum: |
21.01.2008 |
| Views: |
3732 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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Photovoltaik |
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Wenn Sonnenenergie in elektrische Energie gewandelt wird; spricht man von der sogenannten Photovoltaik. Immer mehr Betriebe sowie Einzelpersonen stellen auf die umweltfreundliche Energieversorgung durch das Sonnenlicht um. Heutzutage werden Solarzellen nicht nur auf Häusern angebracht - sie sind auch auf Parkscheinautomaten oder Wetterwarten angeschlossen, und generieren Strom auf praktisch natürliche Weise. Eine Photovoltaik-Anlage schränkt nicht ausschließlich nur die Nutzung von Gas und Öl ein, sie verringert auch die Abgabe von diversen Abgasen enorm. Ein nicht zu unterschätzender Gewinn ist auch die Rentabilität der Photovoltaik Einheiten: Die Aufbauten werden im Augenblick bei der Einspeisung ins Stromsystem mit einer Nettosumme gefördert, d.h. die Mehrwertsteuer wird bei Einkauf einer Photovoltaik-Anordnung vollkommen zurückerstattet. Das lohnt sich vor allem für Privathaushalte, die vor dem Fiskus die sich von einer Kleinunternehmerregelung distanzieren können, und insoweit höhere Renditen erwirtschaften.
Schon 1839 stieß Alexander Bequerel auf das photovoltaische Resultat. Er führte hierbei zwei Platten aus Metall in einer leitfähigen Emulsion zusammen. Durch Bestrahlung mit Sonne deckte er auf, dass die Spannung unter den zwei Metalltafeln fühlbar vergrößert wurde. Die erste Silziumsolarzelle konnte demgegenüber erst 1954 generiert werden. Zurzeit geht die Entwicklung hin zum Dünnschichtsolarmodul, die aus Kupfer-In-Diselenid oder Zinkerztellurid generiert werden können. Der Gewinn erstreckt sich hier über die Drosselung des Rohstoffkonsums und der natürlichen Fabrikation der Solarzellen. Die Lebensdauer dieser Elemente beträgt nunmehr schon gute 30 Jahre, so dass der dauerhafte Kauf sicherlich von Nutzen ist.
Um eine Photovoltaik Einrichtung aufzustellen, sollte am besten ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Es sollte kontrolliert werden, dass die Elemente keinesfalls durch Balken oder andere Objekte abgedeckt werden, da sonst der dementsprechende Energiegewinn gedrosselt wird. Am günstigsten ist die Anordnung der Solarzellen nach Süden in einem schrägen Winkel von 30°. So kann bis zu 98% Strom erzeugt werden. Auch im Winter sollten die Elemente eine einheitliche Leistung abgeben, so dass der niedrigste Sonnenstand berücksichtigt werden sollte. Das Arrangement kann also zeitweilig recht kompliziert sein; eine kompetente Fachkraft richtet die Solarmodule so aus, dass sie bei steigendem Sonnenstand vertikal angestrahlt werden. Auch die Verunreinigung der Elemente ist für die Einrichtung von oberster Relevanz. Ein steilerer Anstellwinkel kümmert sich darum, dass die Elemente durch Niederschlag von selbst gewaschen werden. So kann die Energielieferung langfristig erhalten werden.
Seven Schmidt
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21.01.2008 BCDE-14195.
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