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Autor: Thomas Meyer
Datum: 14.02.2007
Views: 947
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Hohe Zinsen mit Tagesgeld

Bundesbürger haben viele Milliarden Euros auf Sparbüchern liegen. Der Zinssatz auf einem herkömmlichen Sparbuch liegt meist bei höchstens einem Prozent. Die Inflation lag in den letzten Jahren deutlich darüber. Das heißt: effektiv wurde das Geld weniger. Alles wurde teurer, die Teuerungsrate wird durch die Zinsen nicht annähernd ausgeglichen.

Tagesgeld wird mit einem deutlich höheren Zinssatz angeboten. Teilweise liegen die Zinsen für Tagesgeld mehr als dreimal so hoch wie die Zinsen eines Sparbuchs. Vergleichbare Zinsen bietet nur Festgeld. Der Nachteil beim Festgeld ist, wie der Name schon sagt, daß das Geld festliegt. Erst zu einem bestimmten Termin oder mit einem Abschlag, der den Zinsgewinn mehr als aufzehrt, wird das Geld wieder frei.

Tagesgeld auf einem Tagesgeldkonto ist täglich verfügbar. Und das meist in der gesamten Höhe. Sparbücher haben meist einen Höchstauszahlungsbetrag der vorschussfrei pro Monat oder Quartal ausgezahlt werden kann. Für darüber liegende Beträge werden Vorschusszinsen fällig, so als ob man nicht über eigenes Geld verfügt, sondern einen Kredit aufnimmt. Dies ist in der Regel beim Tagesgeld nicht der Fall. Das gesamte eingezahlte Geld kann jederzeit auf ein Referenzkonto überwiesen werden. Die Wahl der Bank, bei dem ein Tagesgeldkonto geführt wird, ist frei. Der Kunde ist keineswegs an seine bisherige Hausbank gebunden. Und ein Vergleich lohnt sich. Ein Steuernachteil entsteht durch die höheren Zinsen nicht. Tagesgeldzinsen sind wie alle anderen Zinserträge bis 750 Euro pro Person steuerfrei.

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