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Infos zum Artikel
| Autor: |
Dniize K. |
| Datum: |
18.11.2007 |
| Views: |
1223 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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Tagesgeld |
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Um eine häufig monatlich verzinste, kostenlose Geldanlage, über welche der Kontoinhaber täglich und ohne Fristbindung verfügen kann, handelt es sich bei einem Tagesgeldkonto. Das Guthaben muss für keinen festgeschriebenen Zeitraum angelegt werden. Die Zinsen betragen in der Regel zwischen 2 und 5%, können also im Vergleich zur Festanlage von Geld etwas niedriger sein. Da Tagesgeldkonten aber meist als Onlinekonten angeboten werden und die Bank somit Verwaltungskosten einsparen kann, müssen die Zinsen nicht unbedingt hinter denen eines Sparbuchs zurück blieben. Allerdings kann der Tageszins variieren, weil die Bank ermächtigt ist, ihn den täglichen Marktgegebenheiten anzupassen. Die Bank ist jedoch tendenziell darauf bedacht die Zinsen möglichst langfristig konstant zu halten. Eine Verrechnungsfunktion gibt es bei einem Tagesgeldkonto nicht. Das heißt, Überweisungen auf andere Konten und Lastschriften sind nicht möglich. Die tägliche Verfügbarkeit des Tagesgeldes bezieht sich auf die Überweisung des Guthabens auf ein Referenzkonto (z.B. Girokonto), von dem aus dann nach den allgemeinen Banklaufzeiten von 1-3 Tagen über das Geld verfügt werden kann. Einige Geldinstitute bieten auch eine Bankkarte zum Tagesgeldkonto an. Somit kann direkt Geld abgehoben werden, eine Bezahlfunktion ist aber weiterhin ausgeschlossen.
Worauf zu achten ist
Achten sie bei der Entscheidung für ein Geldinstitut darauf, dass das zunächst verlockende Zinsangebot nicht einen Haken im Kleingedruckten verbirgt. Häufig gibt es die üppigen Zinsen erst dann, wenn der Kunde beispielsweise noch ein Girokonto bei derselben Bank oder ein Wertpapierdepot eröffnet. Andere Banken bieten wiederum besondere Bonuszinsen nur für Neukunden, allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum. Danach können sie aber ohne Kostenaufwand zu einem günstigeren Geldinstitut wechseln. Ein anderes Entscheidungskriterium sollte der Zeitpunkt der Zinszahlungen sein. Sie können sowohl monatlich, vierteljährlich als auch jährlich erfolgen. Dabei ist eine monatliche Verzinsung am günstigsten, da die Zinsen sofort im nächsten Monat mitverzinst werden (Zinseszins). Auch die Anlagehöhe kann von Bank zu Bank unterschiedlich gehandhabt werden. Meist ist ab einem Euro eine Verzinsung möglich. Manche Institute fordern allerdings höhere Mindestanlagen, wenn auch ohne bessere Konditionen. Andere wiederum bieten die günstigsten Konditionen nur bis zu einer bestimmten maximalen Anlagehöhe. Sie sollten also Angebote auswählen, bei denen der gesamte Anlagebetrag verzinst wird bzw. bei denen der maximale Anlagebetrag möglichst hoch ist.
Ist mein Geld sicher?
Tagesgeld ist an keinerlei Fonds o. ä. geknüpft, unterliegt also keinem Risiko. Die Einlagen unterliegen außerdem der Einlagensicherung, welche in der EU gesetzlich vorgeschrieben sind. In Deutschland beträgt sie 90% bis 20000€. Das heißt, sie erhalten im Falle einer Bankpleite 90% ihrer Anlagesumme, aber max. 20000€ zurück. Die meisten Banken garantieren jedoch freiwillig eine wesentlich höhere Einlagensicherung.
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