Artikel veröffentlichen Meistgelesene Artikel Bestbewertete Artikel Artikel abonnieren

Infos zum Artikel
Autor: Olaf Gawliker
Datum: 13.06.2013
Views: 1123
Bewertung
Bisher nicht bewertet
Bewertung des Artikels
Durchschnittlich 0 von 5
bei 0 Bewertung(en)

Interaktive Beziehung zwischen Bild und Text

Die Hauptelemente der Werbung sind meistens der Text und das Bild. Die beiden Elemente ergänzen sich normalerweise gegenseitig und erlauben damit eine Entstehung von sehr wirksamen Werbebotschaften. Nicht immer sind die beiden Elemente zusammen vertreten. In vielen Fällen fehlt das Bild, weil der gewählte Träger so ein Element nicht tragen kann, aber nur in seltensten Fällen kommt es vor, dass man den Text auslässt.

Der Text taucht in der Werbung in vielen Formen auf. Es kann ein Slogan, eine Schlagzeile oder ein Fließtext sein. Damit der Text wirksam ist, muss man die Wörter sehr sorgsam auswählen. Die Wörter in der Werbung sollten laut Schweiger/Schrattenecker kurz und bildhaft sein. Sie sollten allgemein bekannt sein. Man kann die Texte in einteilige, zweiteilige oder dreiteilige untergliedern, je nachdem wie viele textliche Bestandteile sie aufweisen.

Das Bild dient der Aufmerksamkeitserweckung und der Produktkennzeichnung. Es bietet dar und belebt bestimmte Werbestrategien. Oft fordert es zum Konsum auf. Die Bilder können bildliche Metaphern beinhalten. In jeder Werbung findet man mehrmals wiederholte Bilder des Produktes. Man zeigt auch vergrößerte Aufnahmen des Firmen- und Produktnamens. Werbebilder vermitteln Informationen über das Aussehen und die Verwendungsmöglichkeiten einer Ware.

Ein Bild ist glaubwürdiger als der Text. Es ist so, weil wir wissen, dass man mit Wörtern leicht lügen kann. Ein weiterer Vorteil des Bildes ergibt sich daraus, dass wir die Bilder als ein getreues Spiegelbild der Realität wahrnehmen. Wenn man Bild und Wort zusammen einsetzt, wird das Bild von dem Konsumenten als erstes betrachtet und erst danach wird der Text wahrgenommen. Dazu noch können Bilder viel besser Emotionen übermitteln. Die Bilder bleiben in unserem Gedächtnis und wirken über einen längeren Zeitraum, weil wir uns Bilder leichter als Texte merken. Sie eignen sich gut für Werbung (heute vor allen auf einer Webseite), die keine detaillierten Informationen liefern müssen. Ein Nachteil der Bilder ist ihre Mehrdeutigkeit. Diese kann aber durch eine entsprechende Formulierung des Textes eingeschränkt werden.

Ein Bild sollte lediglich die notwendigen Details beinhalten, denn durch eine Überlastung des Bildes können die Empfänger abgelenkt werden. Man kann aber nicht alles mit einem Bild übermitteln. Manche Werbeinhalte kann nur ein Text gut genug wiedergeben. Nur der Text lässt uns „am einfachsten das meiste sagen - wenn wir wollen auch am wenigsten“.

Top 5 Meistgelesen







 

Top 5 Bestbewertet










Copyright © 2006-2019 - stgp.org  |  Impressum | Datenschutz