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Autor: Hans Sörensen
Datum: 17.02.2012
Views: 1637
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Auswahlkritieren für den perfekten Etikettendrucker

Um Ihnen bei der Wahl des geeigneten Etikettendrucker zu assistieren, an diesem Ort eine Auflist, was bei Druckverfahren, Auflösung und Druckvolumen zu beachten ist.

Verfahren

Universell gilt: die Anwendung prägt das Verfahren. Müssen Die Etiketten über eine lange Dauer lesbar gewachsen sein oder gibt es hohe Ansprüche an das Etikettenmaterial (wie z.B. Chemikalienlanglebigkeit, wetterfest oder hintebeständig)? Bei steigenden Ansprüche an das Pickerl ist ein Thermotransfer Etikettendrucker das Mittel der Präferenz.
Für den Thermotransferabdruck werden genannte Thermotransferbänder, gemeinhin genannt Thermotransferfolien genannt, zur Bedruckung der Etiketten gebraucht. Bei diesem thermischen Druckverfahren werden die Farbpartikel von Seiten der beschichteten Seite der Thermotransferfolie über Hitze auf das Etikettenmaterial übermittelt. Wachs oder Klebstoff, aber auch eine Verknüpfung dieser beiden Bestandteile, bilden die Träger der Farbpartikel und sind wesentlich für die Zähigkeit des Drucks.

Handelt es sich dagegen um Anwendungen, bei denen die Qualität des Etiketts auf einen kurzen Frist beschränkt ist und es ansonsten keine Ansprüche an die Dauerhaftigkeit des Drucks gibt, bietet sich ein Thermodirekt Drucker an. Das Thermodirektdruckverfahren erfordert Etikettenmaterialien, die eine hitzeempfindliche Schicht auf der Oberfläche besitzen. In dieser Schicht befinden sich Farbpartikel, die freigegebn werden, wenn das Etikettenmaterial unter den erhitzten Dots eines Druckkopfes hindurch läuft. Eine charakeristische Verwendung für den Thermodirektdruck sind beispielsweise Etiketten für den Versand.

Menge

Wie viele Etiketten müssen pro Tag gedruckt werden? Etikettendrucker werden im Regelfall in drei Gattungen eingeteilt:
Desktop Etikettendrucker für bis zu fünfhundert Etiketten am Tag, Midrange
Etikettendrucker für bis zu 3.000 Etiketten am Tag und Industrie High End Etikettendrucker für den durchgängigen Schichtbetrieb mit über 5.000 Etiketten am Tag.

Neben der Etikettenanzahl ist aber auch die Verwendung entscheidend. Müssen beispielsweise nur kleine Adressaufkleber mit einer Menge von 700 Etiketten am Tag gedruckt werden, kann trotz der Menge ein Desktop Drucker in Frage kommen.

Auch das Format des Etiketts spielt eine wichtige Rolle, Industriedrucker können Etiketten bis zu einem Format von DIN A4 drucken, Desktop Drucker sind signifikant eingeschränkter in den Maßen und genehmigen nur eine signifikant kleinere Breite des Etiketts.

Auflösung

Welche Auflösung passt am Besten zu der gewünschten Anwendung? Müssen einfache Versandetiketten gedruckt werden oder handelt es sich um komplexe Typenschilder mit 2D-Codes und Bilder? Je mehr Informationen und minimalen Grafiken auf das Klebeetikett gedruckt werden, umso höher sollte die Druckauflösung sein.

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