Artikel veröffentlichen Meistgelesene Artikel Bestbewertete Artikel Artikel abonnieren

Infos zum Artikel
Autor: Hans-Peter Kraus
Datum: 23.09.2011
Views: 1279
Bewertung
Bisher nicht bewertet
Bewertung des Artikels
Durchschnittlich 0 von 5
bei 0 Bewertung(en)

Welches sind die beliebtesten Weihnachtsgedichte?

Jeden September das Gleiche. Man betritt den Supermarkt und reibt sich erstaunt die Augen: Weihnachtsgebäck ist wieder zu haben. Die Zeit ist folglich reif, sich erste Gedanken über Geschenke und – Gedichte zu machen. Weihnachtsgedichte gehören in vielen Familien immer noch zum besonderen Flair des Festes dazu. Vielleicht werden sie nicht unbedingt mehr vorgetragen, aber verschickt werden sie schon. Der Ansturm auf Seiten mit Weihnachtsgedichten jedes Jahr, der manch einen Server an seine Grenzen bringt, zeugt davon.

Eine Website mit einer großen Auswahl an Weihnachtsgedichten ist www.gedichte-fuer-alle-faelle.de. Dort suchen sich Jahr für Jahr mehrere Hunderttausende ihre Gedichte aus. Dabei wird auch die Versandfunktion der Website verwendet, mit der man direkt per Mail Gedichte verschicken kann. Aus deren Nutzung wurde folgende Hitliste erzeugt, die die beliebtesten Weihnachtsgedichte in Deutschland zeigt:

Platz eins ist Theodor Storm ‚Knecht Ruprecht“ vorbehalten, der im Auftrag des Christkindes unterwegs ist, gute Gaben zu verteilen oder wahlweise auch mal zur Rute zu greifen.

Auf dem zweiten Platz folgt das sehr kindgerechte Weihnachtsgedicht von Anna Ritter ‚Vom Christkind’, das mit den verheißungsvollen Zeilen beginnt ‚Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen! / Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee, / mit rotgefrorenem Näschen. / Die kleinen Hände taten ihm weh, …“

Den dritten Platz drei sichert sich überraschend Joachim Ringelnatz mit seinem Gedicht zu Weihenachten. Ringelnatz war durchaus nicht immer nur lustig in seinen Versen und sein Text bringt daher völlig ohne Ironie oder Stichelei die besondere Weihnachtsstimmung zur Geltung.

Auch Eichendorffs Weihnachtsgedicht auf dem vierten Platz ist sehr stimmungsvoll, es beginnt mit ‚Markt und Straßen stehn verlassen / still erleuchtet jedes Haus …’.

Und auf dem immer noch ehrenhaften Platz fünf findet sich schließlich August Heinrich Hoffmann mit sehr einfachen Zeilen zum Fest der Liebe.

Top 5 Meistgelesen







 

Top 5 Bestbewertet










Copyright © 2006-2018 - stgp.org  |  Impressum | Datenschutz