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Autor: Ralf Meiler
Datum: 10.08.2011
Views: 1116
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Das Geheimnis lebensechter Fotos

Manchmal ist man schon erstaunt darüber, wie unglaublich detailreich Fotos mittlerweile sind. Wer schon über ein bisschen mehr Lebenserfahrung verfügt, der kennt noch ganz andere Qualitäten von Fotos.

Mit den alten analogen Kompaktapparaten und Polaroidkameras war es für viele wenig erprobte Fotografen manchmal ein Lotteriespiel ob gute Bilder entstanden oder nicht. Hatte man die korrekte Belichtung gewählt, war bei der Entwicklung der Fotos alles gut gelaufen? Das wusste man alles erst, wenn man die fertig enwickelten Fotos in Händen hielt. Zugegebenermaßen ging das bei Polaroidfotografie sehr schnell. Dennoch hatte man auch bei diesen Schnellkameras nicht die Möglichkeit auf einem Display eine direkte Ansicht des eben geschossenen Fotos zu geniessen und dieses bei fehlender Qualität einfach wieder zu löschen.

Garanten für gute Bildqualität waren in den beschriebenen, vermeintlich lange zurückliegenden Zeiten nur die Spiegelreflexkameras. Auch hier wiederum ohne die Annehmlichkeit einer direkten Bildeinsicht. Was sie aber mit den heutigen digitalen Spiegelreflexkameras verband war die für herkömmliche SLR's bereits reichlich vorhandene Zusatzausrüstung. Festbrennweiten, Weitwinkelobjektive und Stative waren bereits zu dieser Zeit verfügbar. Die ganze Ausrüstung für den Profifotografen eben.

Nun sind die erwähnten Extrabauteile für DSLR's längst nicht mehr Profis vorbehalten. Normale Festbrennweiten sind auch für die Einsteigermodelle digitaler Spiegelreflexkameras zu sehr erschwinglichen Preisen zu haben. Auch ein etwas ambitionierter Anfänger kann damit problemlos gestochen scharfe Bilder schiessen ohne handwerklich besonders bewandert zu sein. Bildbearbeitungsprogramme für den heimischen PC erledigen den Rest.

Kein Wunder also, dass sich in vielen privaten Bildsammlungen mittlerweile Bilder finden, die wirken als seien sie von professionellen Fotografen geschossen worden. Der technische Fortschritt hat in diesem Fall die massenhafte Anfertigung und Abspeicherung realitätsgetreuer Bilder ermöglicht. Die nächste Stufe wäre dann die dreidimensionale Fotografie. Technisch möglich ist sie mit Computerunterstützung bereits. Aber es scheint keine allzu ferne Utopie mehr zu sein, dass DSLR Kameras auch serienmäßig über entsprechende Funktionen verfügen.

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