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Autor: Hans Mangold
Datum: 14.05.2011
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Fahrräder mit Hilfsmotoren

Die Fahrradbranche ist ständig im Wandel begriffen. Das gilt insbesondere auch für die Entwicklung bei all jenen Fahrrädern, welche mit Hilfsmotoren betrieben werden. Hier setzen sich in den letzten zehn Jahren zunehmend Elektroantriebe durch. Es sind jedoch nicht die klassischen Elektro-Fahrräder welche gänzlich ohne Treten der Pedale durch ihre E-Motoren angetrieben werden. Es hat sich vielmehr eine Mischform etabliert, welche nur bis zu bestimmten Höchstgeschwindigkeiten motorunterstützt fahren, die sogenannten Pedelecs. Diese Wortschöpfung ist eine Kurzform für “Pedal Electric Cycle” und ist seit gut zehn Jahren gebräuchlich. Angenehm an Pedelecs welche nur bis 25 km/h motorunterstützt fahren ist, dass man keinen Führerschein benötigt, um sie fahren zu dürfen. Die bereits angesprochene Entwicklung verläuft analog zum generellen Voranschreiten elektromobiler Fortbewegungskonzepte. Dies betrifft also hauptsächlich die immer leistungsstärkeren Batterien und Akkus welche den Elektrofahrzeugen zu immer größeren Reichweiten verhelfen. Dazu kommen auch die sinkenden Ladedauern und die stetig wachsende Zahl möglicher Ladevorgänge bei neuen Akku-Modellen. Dadurch erhöht sich natürlich die Verwendbarkeit dieser Gefährte. Wo früher vorrangig kurze Strecken mit Elektrofahrzeugen zurückgelegt werden konnten sind gerade bei Pedelecs mittlerweile auch ausgedehnte Radtouren möglich. Modelle welche über Reichweiten von weit über 100km verfügen sind nämlich längst keine Seltenheit mehr. Durch den bereits erwähnten Elektroantrieb kann man hierbei auch bloß die Landschaft genießen ohne sich körperlich anstrengen zu müssen. Für viele Menschen ist dies nicht nur gegenüber herkömmlichen Fahrrädern als Vorteil anzusehen. Auch andere Fortbewegungsmittel können vieles nicht bieten was beim Pedelec selbstverständlich ist. Man befindet sich jederzeit an der frischen Luft, kann beliebig viele Fahrpausen einlegen und umweltfreundlich sind diese Elektroräder auch noch. Der dabei benötigte Kraftstoff kommt zudem einfach aus der Steckdose und ist noch nicht einmal besonders teuer.
Es darf damit gerechnet werden, dass die Entwicklung hier auch noch lange nicht an ihr Ende gelangt ist. Immer größere Reichweiten bei kürzeren Ladezeiten und größerem Fahrkomfort dürften die Attraktivität der Pedelecs in den nächsten Jahren noch steigern.

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