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Autor: Frauke Spielmann
Datum: 16.02.2011
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Was bedeutet HDTV?

Wer sich vor 10 Jahren einen neuen Fernseher anschaffen wollte, ging ins Fachgeschäft seines Vertrauens, wählte die gewünschte Größe, und damit war es im Wesentlichen getan. Wer heute dasselbe tun will, wird erst einmal belächelt. Flachbild, Plasma, LCD, LED, HDTV – Verkäufer werfen nur so um sich mit Begriffen, und alles ist natürlich das Beste, das Neueste, das Nonplusultra. Da kann einem schnell schwindelig werden. Doch wer sich nicht von findigen Verkäufern übers Ohr hauen lassen möchte, der muss wissen, was es mit all dem auf sich hat – um so entscheiden zu können, was er eigentlich will, und worauf er verzichten kann. An dieser Stelle soll geklärt werden: Was bedeutet eigentlich HDTV?

Das Kürzel HDTV steht für High Definition TV, also hochauflösendes Fernsehen. Es handelt sich dabei um einen weltweiten digitalen TV-Standard und einen Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem normal auflösenden Fernsehen (SDTV) durch eine erhöhte Auflösung, superscharfe Konturen, eine bessere Farbdarstellung und enorme Tiefenschärfe auszeichnen. Der größte technische Vorteil von HDTV ist die bis zu fünfmal höhere Auflösung als der herkömmliche PAL-Standard. Damit werden Fernsehbilder feiner gezeichnet und Details, die im bis heute üblichen PAL-Standard verloren gehen, werden wieder sichtbar. HDTV-Bilder werden generell digital produziert und übertragen. Das Bildformat wurde auf 16:9 festgelegt.

Passend zum hochauflösenden Bild werden HDTV-Sendungen oft mit beeindruckendem Surround-Sound im 5.1.-Dolby-Digital-Format ausgestrahlt. Mit einem großen Flachbildschirm oder einem Videoprojektor erleben Sie quasi Kino in den eigenen vier Wänden. HDTV-Programme werden über Kabel und Satellit ausgestrahlt, nicht über Antenne. Wer HD Fernsehen erleben will, muss bei fast allen Kabelnetzbetreibern
ein Abonnement für HDTV abschließen, außerdem ist die Senderauswahl kleiner als über Satellit – abhängig vom Anbieter.

Die Qualität der HDTV-Angebote ist unterschiedlich: Die beste Bildqualität besitzen Filme und Sendungen, die hochauflösend produziert wurden. Besonders ältere Inhalte rechnen die Sender aber nur in die hohe Auflösung um. Die so ausgestrahlten Sendungen sehen zwar etwas besser aus, als wenn der heimische Fernseher diese Aufgabe erledigen würde – an echte HDTV-Filme kommen sie aber nicht heran. Klar, dass man zum Empfang der HD Angebote einen HD Fernseher benötigt. Hier muss zwischen Full HD und HD ready unterschieden werden. Diese Logos sind herstellerübergreifende Siegel in Europa, die Mindestkonfigurationen für HD-Fernseher ausweisen. Geräte, die mit einem HD ready Logo ausgewiesen sind, müssen 720p (720 Zeilen mit Vollbildern) und 1080i (1080 Zeilen mit Halbbildern) darstellen. Zur optimalen Darstellung von HDTV muss das Anzeigegerät aber eine physikalische Auflösung von 1920 × 1080 Pixel beherrschen, was als Full HD bezeichnet wird und mittlerweile bei den meisten Geräten der Fall ist.
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