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Autor: fosforito
Datum: 23.01.2010
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Hundeleinen – welche Formen gibt es?

Hundeliebhaber kennen das: für ihren vierbeinigen Gefährten gibt es neben Fressen, Spielen und Herumtoben nichts Schöneres, als mit Herrchen oder Frauchen ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen. Zur Standardausrüstung eines jeden Hundebesitzers gehört daher in jedem Falle die Hundeleine.

In den meisten Fällen besteht so eine Hundeleine meistens aus Rindsleder, manchmal auch aus Elchleder oder aus Nylon, in entsprechender Mischung mit Neopren, oder Lycra, je nach Einsatzbereich. Angebracht wird die Hundeleine an einem Hundehalsband oder an einem Hundegeschirr, welche das Führen des Hundes ermöglichen. Zum bequemen Halten der Hundeleine ist oft eine Schlaufe angebracht, die sich der Hundebesitzer um die Hand wickelt, andere Hundeleinen besitzen auch eine Aufrollautomatik. Für viele Hundebesitzer ist so eine Aufrollleine auch mit einem gewissen Komfort für einen selbst verbunden.

Die Hundeleine blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon in Zeiten der alten Römer gab es Hundeleinen, die damals wie heute größtenteils dem Schutz sowohl vorbeigehender Passanten als auch dem Schutz des Hundes selbst dienen, wie etwa vor aggressiven Artgenossen oder anderen gefährlichen Situationen, wie etwa dem heutigen Straßenverkehr. Selbst bei bester Erziehung neigt mancher Hund oft zu spontanem Loslaufen und achtet dann nicht auf den vorbeifahrenden Verkehr.

Heutzutage finden Hundeleinen allerdings nicht nur Verwendung am Hund, sondern werden auch zum Auslauf für andere Tiere verwendet, wie zum Beispiel Hauskatzen, Frettchen, aber auch Schildkröten oder Kaninchen. In den meisten Fällen schreibt die stadt- oder ortseigene Hundeverordnung das Führen des Hundes an der Hundeleine vor. Vor allem bei sogenannten „Kampfhunden“ ist dies mittlerweile ein absolutes Muss. Hinzu kommt häufig auch das Anlegen eines Maulkorbs. Auf diese Weise sollen Bissverletzungen vermieden werden.

Es gibt aber auch Hundeleinen für spezielle Einsätze und besondere Situationen. Ein Beispiel ist die so genannte Y-Leine. Mit ihr kann man zwei Hunde gleichzeitig an der selben Hand führen und wird beispielsweise in Tierheimen eingesetzt, wo die Mitarbeiter dann mehrere Hunde gleichzeitig Gassi führen. Ein weiteres Beispiel ist die Konstruktion für Blindenhunde. Durch den starren Führbügel wird jede Bewegung des Hundes an den Blinden weitergeleitet, damit er sich an den Bewegungen des Hundes orientieren kann.
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