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Autor: Christoph Grill
Datum: 14.01.2010
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Hundeschule oder Selbstversuch?

Die Teilnahme an einer Hundeschule bietet für Hund und Halter viele Vorteile. Denn hier wird von Profis das nötige Wissen vermittelt, das notwendig ist, um einen Hund auszubilden. Wer selbst noch keine Erfahrung mit der Erziehung von Hunden hat, der sollte auf jeden Fall zu einer Hundeschule gehen, am besten, wenn der Hund noch klein ist. Denn gerade die Welpen lernen schnell und können sich hier in der Welpenschule austoben und lernen, mit anderen Hunden und Menschen umzugehen. Das soll aber nicht heißen, dass bei älteren Hunden alles zu spät ist, sie können natürlich ebenfalls noch an der Hundeschule teilnehmen, nur brauchen sie häufig etwas mehr Zeit, bis sie ein gewünschtes Verhalten zeigen oder ein unerwünschtes unterlassen. In der Hundeschule kann sich der Hundehalter mit anderen Besitzern austauschen und so auch größere oder kleinere Problemchen besprechen. Nicht nur für den Hund, sondern auch für den Halter bieten sich somit Möglichkeiten, in sozialen Kontakt zu kommen.
Selbstversuch bei der Erziehung ist genau genommen ein falscher Ausdruck. Denn bei der Erziehung sollte es nicht auf einen Versuch ankommen gelassen werden, sondern die Sache muss wirklich ernsthaft angegangen werden. Schon viele Hunde sind auffällig geworden, weil sie eben keine richtige Erziehung genossen haben. Wer Erfahrung mit Hunden hat, kann aber natürlich die Ausbildung in die eigene Hand nehmen. Zumindest die grundlegenden Dinge kann jeder einem Hund beibringen, der sich etwas in das Tier einfühlen kann und etwas über das Lernverhalten des Hundes weiß. Vor allem bei Hunderassen, die nicht als aggressiv gelten, ist die Erziehung etwas leichter. Mops, Beagle und Basset lassen sich nun einmal leichter erziehen als Spitz, Schäferhund oder Mastiff. Wer aber sportliche Ambitionen hat und eventuell sogar an Wettkämpfen teilnehmen möchte, der sollte sich mit seinem Tier in die Hundeschule begeben. Möglich ist natürlich auch die Zuhilfenahme eines privaten Trainers, wobei hier eine gute Wahl getroffen werden sollte. Vorinformationen über die Qualifikationen des Trainers können bei den Zuchtverbänden oder auch bei Hundeschulen eingeholt werden. Da es keinen geregelten Ausbildungsweg für Hundetrainer gibt, ist hier Vorsicht geboten.
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