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Autor: Markus Boos
Datum: 21.11.2007
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Lehmbau – von Lehmputz bis Stampflehm

Lehm ist einer der natürlichsten Baustoffe überall und wird fast auf der ganzen Welt verwendet. Doch leider hat der Lehmbau nicht überall ein gutes Image. Dies liegt daran, dass Lehm vor allem in Entwicklungsländern als Baustoff für die armen Menschen gilt. Wer es sich leisten kann, der baut aus Ziegel. Doch hier bei uns ändert sich die Situation wieder. Lehmbau kommt wieder in Mode. Dies liegt daran, dass man sich allmählich wieder der positivien Eigenschaften des Lehms besinnt. Denn aus baubiologischer und bauphysikalischer Sicht kann der Lehmbau kaum von einem anderen Bereich übertroffen werden. So gleicht Lehm zum Beispiel sehr gut in der Lage die Luftfeuchtigkeit in Räumen auszugleichen. So kann Lehm sehr schnell überschüssige Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder an die Raumluft abgeben. Auf diese Weise wird die Luftfeuchtigkeit relativ konstant in einem Bereich zwischen 45 und 55 % relativer Luftfeuchte gehalten. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Wärmespeicherkapazität von Lehm. Neben ganzen Wänden aus Lehm kann man auch nur Lehmputz oder Lehmfarbe auf bestehendem Mauerwerk verwenden. Gerade beim Lehmputz sind in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Produkten auf den Markt gekommen.

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