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Autor: Andreas Himmel
Datum: 16.09.2013
Views: 1944
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Wissenswertes zu Johanniskraut?

Das Johanniskraut kommt in verschiedenen Bereichen zur Anwendung. Die Heilpflanze verdankt seinem Namen der Phase der Blüte am Johannistag. In der Geschichte glaubte das Volk daran, das Johanniskraut die böse Geister vertreiben würde. Nicht nur von Homöopathen wird Johanniskraut zur Erhöhung der aufhellenden Stimmung eingesetzt, sondern u. a. in der Schulmedizin. Das Echte Johanniskraut (Hypericum ) wird in der Biologie der Gattung der Johanniskräuter (Hypericum) zugeordnet. Nicht nur in Europa ist Johanniskraut zu finden, sondern auch in Nordafrika und Nordasien. Kalkhaltiger Boden und warmes, sonniges Klima bevorzugt die Johanniskraut-Pflanze. Die Johanniskraut-Pflanze findet man häufig an Steilhängen oder am Waldrand. Wissenswertes zum Wachstum der Pflanze. Johanniskraut ist mehrjährig und wird bis zu einem Meter hoch. Die Pflanze hat einen zweikantigen Halm und kleine ovale Blätter. Der Stängel ist in dieser Form sind im Pflanzenreich sehr selten. Charakteristisch für das Johanniskraut ist die dichte Verästelung der Blätter sowie der rot-braunen Punkten, die das Johanniskrautöl enthalten.

Das Johannisblut blüht im Sommer sonnengelb mit zahlreichen getrennt stehenden Blüten, die jeweils bis zu fünf Blütenblattwerk verfügen. Beim Mahlen der Blüten wird ein roter Farbstoff frei. Die Frucht besteht aus kleinen, ovalen Samen - erfahren Sie hier mehr zu diesem Thema. Wie wird das Johanniskraut-Gewächs (Hypericum perforatum) geerntet? Die Erntezeit ist im Sechsten Monat des Jahres. Besonders häufig wird das Kraut am Vormittag gepflückt, wenn der Tau getrocknet ist. Die komplette Johanniskraut-Pflanze kann für medizinische Zwecke genutzt werden. Johanniskrautöl, das den Wirkstoff Hypericin enthält, wird aus den Pflanzenblüten gewonnen. Aus dem Johannisblut werden in erster Linie Tinkturen und Tees hergestellt. Das Johanniskraut wird zur weiteren Nutzung zu Bündeln gebunden und zum Dörren aufgehängt. Hierbei werden schattige Orte bevorzugt, damit das Kraut nicht verbrennt. In manchen Fällen, kann Johanniskraut für Tiere gesundheitsschädigend sein. Für den Menschen ist Johanniskraut auch in einer hohen Dosierung keinesfalls gesundheitsgefährdend. Größtenteils kommt Hypericum in der Psychiatrie zur Therapie von leichten Depressionen zum Einsatz. Dennoch gibt es für die Pflanze auch andere Einsatzfelder. So z. B. auf der Haut bei Neurodermitis oder als Hilfe bei Verdauungsstörungen im Magen-Darm-Trakt. Im Volksmund wird das Gewächs noch immer Blutkraut, Frauenkraut, Johannisblut, Mannskraft und Wundkraut genannt. Heutzutage ist Johanniskraut außergewöhnlich geschätzt, da etliche Patienten homöopathische Medikamente favorisieren.

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