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Autor: Max Lamuck
Datum: 02.04.2013
Views: 1692
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Spirulina Algen - Vorkommen und Nutzen

Die Spirulina Algen gehören der Gattung der Cyanbakterien n, welche früher auch unter der Bezeichnung Blaualgen bekannt waren. Teils unterscheiden Biologen zwischen 35 verschiedenen Arten der Spirulina, wozu zum Beispiel unter anderem die Spirulina fusiformis, die Spirulina platensis oder die Spirulina maxima zählen. Dabei ist Es ist derzeit aber noch nicht so ganz klar, ob die 35 verschiedenen Arten nicht doch möglicherweise ein und dieselbe Art darstellen, oder ihr zumindest entstammen. Immerhin kann die Spirulina Alge in Abhängigkeit vom PH-Wert des Wassers und dem Nährstoffgehalt des Wassers ihre Gestalt verändern. Die Veränderung der Spirulina Wirkung bei unterschiedlichen Bedingungen ist bis jetzt kaum erforscht. Im Handel wird die Spirulina auch gern als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, dann allerdings unter der Bezeichnung Mikroalgen. Es sind wendelförmige, mehrzellige Mikrofilamente, die das Bakterium bildet. Die zylinderförmigen Zellen sind wirklich winzig, und weisen so gerade mal eine Länge, bzw. Höhe von c. 1 bis 3 Nanometer und einen Durchmesser von ungefähr 1 bis Nanometer auf. Sie treten hintereinander angeordnet in links- oder rechtshändigen, langen wendelförmigen Filamenten auf, die in der Regel eine n Wendeldurchmesser von 5 bis 40 Nanometer, sowie eine Länge von rund 0,5 mm haben. Durch die Zellteilung kommt das Längenwachstum der Filamente zustande, während die Vermehrung der Spirulina Algen durch den Zerfall der Filamente erfolgt. Die Spirulina enthalten lediglich Chlorophyll a und sind oxygen photosynthetisch, was unter anderem auch bei Pflanzen vorkommt. Da die Spirulina der Gattung der Prokaryoten angehört, ist jedoch nicht, wie bei den eukaryoten Pflanzen, in den Zellstrukturen das Chlorophyll zu finden, lokalisiert in den Chloroplasten, sondern es verbirgt sich innerhalb der Membranen. Diese sind im Prinzip über fast die gesamte Zelle verteilt. Ihren grün-bläulichen Ton erhalten die Spirulina Algen durch weitere Pigmente, von denen das Grün des Chlorophylls überlagert wird. Wie andere fädige Cyanobakterien auch, bilden die Filamente der Spirulina Decken. Durch den Verbrauch von Kohlenstoffdioxid kommt es zur Alkalisierung und so kann Calciumcarbonat abgeschieden werden. Es gibt eine Annahme, die besagt, dass in früheren geologischen Zeiten auf diese Art und Weise sogenannte Stromatolithen entstanden sind und auch heute noch entstehen. In Schichten aus Gesteinen, welche vor mehr als drei Milliarden Jahren, im Präkambrium, entstanden sind, bekommen die ältesten bekannten Stromatolithen vor. Daher besteht auch die Vermutung, dass Kohlenstoffdioxid-assimilierende, oxygen-photosynthetische Mikroorganismen, möglicherweise sogar Cynobakterien, ihren Beitrag dazu geleistet haben, die mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Ur-Erdatmosphäre mit Sauerstoff anzureichern. Zudem könnte so auch die Ihre heutige Zusammensetzung entstanden sein, und auch der heutige Kohlenstoffdioxid-Gehalt könnte darauf zurückzuführen sein.

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