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Autor: J.Dreißel
Datum: 21.09.2012
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Mobil, elektrisch, unsichtbar oder traditionell

Als Hundehalter mit Garten, Terrasse bzw. Grundstück gelangt man sehr schnell zu der Frage, wie man das eigene Territorium am besten und sichersten für und vor dem Hund schützt.

Denn es ist nicht nur sicherer, wenn ein Hund aufgrund eines Zaunes nicht entwischen und wegrennen kann. Wichtig ist auch, dass ein Hund lernt, dass er beispielsweise bestimmte Bereiche in einem Garten nicht betreten darf. Dazu können beispielsweise Beete oder Sandkästen zählen.

Recht schnell wird klar, dass man nicht jeden Quadratmeter mit einem massiven Zaun ausstatten kann. Das ist einerseits unpraktisch und andererseits auch nicht gerade schön.
Hierfür gibt es mittlerweile verschiedene Hundezäune, wobei jede Zaunart ganz spezielle Funktionen besitzt und damit andere Aufgaben übernimmt. Möchte man einen Zaun für Hunde kaufen, sollte man sich vorab unbedingt mit diesen verschiedenen Zäunen beschäftigen.

Generell gibt es den mobilen Hundezaun, den elektrischen Hundezaun, den unsichtbaren Hundezaun und den traditionellen Hundezaun, der im Grunde ein ganz normaler Gartenzaun mit entsprechender Höhe und ausreichender Befestigung ist. Während ein traditioneller Gartenzaun bzw. Hundezaun eher ein Territorium klar abgrenzt oder es gar uneinsehbar macht, eignet sich beispielsweise ein sogenannter „unsichtbarer Hundezaun“ eher zur Erziehung des Hundes innerhalb des Gartens.

Unsichtbare Hundezäune gibt es mit und ohne Kabel. Generell sind diese Hundezäune funkgesteuert. Außerdem wird dem Hund immer ein zusätzlicher Empfänger am Halsband angebracht. Dieser Empfänger kann einen Piepton bzw. Warnton abgeben. Aber auch einen leichten elektrischen Impuls. Bei einem unsichtbaren Hundezaun mit Kabel wird das Kabel wenige Zentimeter unterhalb der Erde beispielsweise um ein Beet oder einen Sandkasten herum vergraben. Dieses Kabel grenzt damit den Bereich ab, den der Hund nicht betreten soll.

Kommt der Hund nun mit dem Empfänger am Halsband in die Nähe des verlegten Kabels, gibt der Empfänger erst den Warnton ab. Geht der Hund dennoch weiter und überschreitet die Grenze, folgt der leichte elektrische Impuls. Dieser Impuls ist für einen gesunden Hund in der Regel vollkommen ungefährlich. Bei einem unsichtbaren Hundezaun ohne Kabel ist die Funktionsweise ein klein wenig anders. Dazu existiert ein Sender, der über einen bestimmten Radius prüfen kann, ob sich der Hund mit dem Empfänger am Halsband noch in diesem Radius befindet.

Ist der Hund dabei, sich dem Rand des Radius zu nähern, folgt ein Warnton. Will der Hund den Radius verlassen, folgt der leichte elektrische Impuls. Der Nachteil daran ist, dass der Sender nur auch einen bestimmten kreisrunden Radius eingestellt werden kann. Weiterhin werden für Hunde auch oft mobile Hundezäune benötigt. Darunter versteht man beispielsweise Weidezäune, die eigentlich für Weidetiere genutzt werden. Weidezäune bestehen aus meist grünen Netzmaschen und einigen Metallstäben, die das Netz aufrichten und daraus letztlich einen Zaun formen. Man kann aber auch einen unsichtbaren Hundezaun ohne Kabel als mobilen Hundezaun nutzen.

Beide Varianten sind jedoch nicht einhundertprozentig sicher und können beispielsweise auch nicht das Folgen des Jagdinstinktes in jeder Situation verhindern. Ein zusätzliches Sichern durch Geschirr und Leine ist damit von Vorteil.

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