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Autor: Thomas Krabusch
Datum: 25.03.2012
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Pflanzen für ein Terrarium

Ein Terrarium einzurichten und dekorativ zu gestalten ist eine schöne und spannende Aufgabe. Natürliche Pflanzen eignen sich hierfür besonders. Man kann dabei heute sicherlich aus dem Vollen schöpfen, denn Terrarienpflanzen gibt es in großer Anzahl, dennoch ist es ratsam sich vorher einige Gedanken zu machen. So sollten alle Pflanzen aufgrund der begrenzten Abmessungen im Becken ein bestimmtes Wachstum nicht überschreiten. Pflanzen, die Gifte enthalten oder stark riechen sind nicht geeignet. Auch Dornen- und Stachelträger gehören nicht in ein Terrarium, denn selbst wenn die Tiere sich nicht daran stören, so ist es für die Pfleger doch ungleich schwerer und mit einer Verletzungsgefahr verbunden, diese zu reinigen. Beim Kauf sollte man sich darüber im Klaren sein, dass diese, eventuell um noch schöner zu wirken, mit speziellen Düngern behandelt werden oder dass auch Pflanzenschutzmittel angewendet werden. Diese Pflanzen müssen zumindest gründlich gespült werden, um mögliche Gefahrenquellen von den Tieren zu nehmen. Pflanzen aus der Natur zu entnehmen sollte auch immer eine Standortfrage sein, denn an einigen Plätzen kann eine Anreicherung an Bioziden und Umweltgiften nicht ausgeschlossen werden. Und Vorsicht vor unter Naturschutz stehenden Pflanzen!

In jedes Biotop gehören nun spezielle Pflanzen. Für Trockenterrarien eignen sich insbesondere einige Sukkulenten. Hierzu zählen einige Aloe-Arten, Fetthennen, Hawortien und Sanseverien. Aloe Pflanzen, die breit und hoch wachsen sind für den Hintergrund des Beckens reserviert, andere, die erhöhte Polster (Bulte) bilden und sich kissenartig verbreitern, sollten in den Vordergrund platziert werden. Fette Hennen mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen sehen nicht nur sehr hübsch aus, sondern sind überdies recht robust, was sich bei manch einem Bewohner als nützlich herausstellen wird. Sanseverien und Hawortien sind sehr anspruchslos und die kleinwüchsigen Zuchtformen lassen sich gut in den Vordergrund stellen. Um auch die Wände zu begrünen kann man Wachsblumen, dickblättrige Kletterpflanzen, platzieren. Erdsterne und Löffelgras sind typische Vordergrundpflanzen in Feuchtterrarien, die für fröhliche Farbtupfer bzw. Begrünung sorgen. Cordyline, Purpurtute und Kolbenfaden bilden einen harmonischen Hintergrund. Wasser- und Sumpfpflanzen gibt es reichlich, wobei Schlangenblätter, Wasserkelche, Grünlilien, Wassernabel und einige Knöterich-Gewächse sehr geeignet sind. Wenn nun alle Pflanzen im Terrarium eingebracht sind kommt man nicht immer umhin sich auch als Gärtner zu betätigen. Dazu gehören nicht nur das Beschneiden und Ausdünnen von schnell wachsenden und wuchernden Pflanzen, sondern auch das Auflockern des Substrates und das Reinigen von durch Exkremente verschmutzten Blättern.
http://www.agamen-info.de.

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