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Autor: werk26
Datum: 28.02.2012
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Auch Bäume müssen gepflegt werden

Die warme Jahreszeit steht wieder vor der Tür. Freuen Sie sich auch schon auf die Blütenpracht Ihrer Pflanzen? Wer seine Blumen und Bäume regelmäßig pflegt, weiß, dass dies nicht ganz selbstverständlich ist. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Pflegetipps zusammengefasst.

1. Schneiden

Zeitpunkt und Schnittart richten sich nach der jeweiligen Baumart. Ziehen Sie bestenfalls einen Garten- und Landschaftsbauer zu Rate. Er kennt sich mit der umfangreichen Thematik der Baumkunde aus und kann Ihnen Tipps zum Schutz vor Krankheitsbefall oder Fehlbildungen geben. Für Hobbygärtner eignet sich die kalte Jahreszeit hervorragend, da Bäume keine Blätter tragen. Auch Schädlingsbefall sollte bei kalten Temperaturen kaum eine Rolle spielen. Frost hingegen kann schnell zur Bruchgefähr für Äste werden. Daher eignet sich die Sommerzeit nicht nur für eine bessere Wundabschottung, sondern auch für mehr Lichteinfall und somit mehr Vitalität. Desweiteren lassen sich abgestorbene oder pilzbefallene Bereiche besser erkennen. Sie sehen, beide Jahreszeiten bringen Vor- und Nachteile mit sich.

Tipp: Bäume, die von Blutungen gefährdet sind (wie Walnuss, Ahorn und Birke) im Spätsommer schneiden.

2. Krankheiten

Auch Bäume müssen regelmäßig auf Krankheiten untersucht werden. Schorfbildung gehört zu den bei uns am meist verbreitetsten Krankheiten. Dieser Pilzbefall – oft durch zu hoher Stickstoffdüngung verursacht - zeichnet sich in Form dunkler Flecken auf Blatt und Frucht ab (meist betroffen: Apfel und Birne). Je älter der Baum, desto höher ist das Krankheitsrisiko. Lassen Sie Ihren Baum von einem erfahrenen Gartenbauer prüfen. Er kann die Robustheit des Baumes und einen abgestimmten Pflegeplan erstellen. Weisen Quitten- und Apfelbäume weiße Triebspitzen auf, schneiden Sie sie regelmäßig zurück, da es sich hier um Mehltau handelt. Pilzbefall an Pfirsich und Nektarinen wird als Kräuselkrankheit bezeichnet. Die hierbei gekräuselten Blätter färben sich nach gewisser Zeit rot und fallen ab. Entfernen Sie diese Blätter, um ein weiteres Verbreiten zu vermeiden. Kirschbäume sind schrottschussgefährdet. Rotbraune Flecken bilden sich auf Blättern und fallen nach gewisser Zeit ab (Schrotschuss). Auf Stein-, Kernobst und Zierhölzern hat es die Spitzendürre abgesehen. Diese entsteht meist in der kalten Jahreszeit in den Triebspitzen und Früchten. Entfernen Sie diese rechtzeitig. Wachholder und Birnen sind von der Pilzart Birnen-Gitterrost bedroht. Durch Wind verbreiten sich die Pilzsporen und hinterlassen orangefarbene Pusteln auf Blättern. Entfernen Sie die befallenen Blätter.

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