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Infos zum Artikel
| Autor: |
Christian Münch |
| Datum: |
25.01.2012 |
| Views: |
3034 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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Betreiben einer Photovoltaikanlage |
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Wer die Energie aus der Sonne nutzt, leistet nicht nur einen echten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, sondern betreibt mit einer Photovoltaikanlage auch eines der günstigsten Renditeobjekte mit langfristiger Einnahmesicherheit. Immerhin wird die selbst erzeugte Energie weit über Tarif vergütet und seit 2010 gibt es sogar noch die Honorierung des Eigenverbrauchs dazu. Die Rahmenbedingungen sind so gut, dass viele Hersteller dazu übergegangen sind, den Interessenten ein firmeneigenes Finanzierungsmodell anzubieten. Die staatliche Preisgarantie über 20 Jahre ist so attraktiv, dass sie eine Refinanzierung der Anlage mehr als sicher stellt.
Die Solartechnologie ist ausgereift
Der Boom auf dem Solarmarkt hat dafür gesorgt, dass auch die Preise für Solarstromanlagen deutlich gesunken sind. Innerhalb von 10 Jahren haben sich die Kosten, die notwendig sind, um mit einer Photovoltaikanlage 1 kWp zu erzeugen, fast halbiert. Zusätzlich drängen asiatische Anbieter auf den Markt, deren Angebote etwa noch einmal 20 % billiger sind. Zu den bekannten kristallinen und amorphen Solarzellen ist die neue Dünnschichttechnologie hinzu gekommen, so dass jeder Interessent die am besten für seine Verhältnisse geeigente Anlage installieren kann. Es gibt keine Region in Deutschland, in der das Betreiben einer Photovoltaikanlage nicht gute Erträge bringen würde, wobei es tendenziell ein leichtes Nord-Süd-Gefälle gibt.
Planung einer Photovoltaikanlage
Am besten gefördert werden Auf-Dach-Anlagen und sie sind auch die sinnvollste Variante. Nur wenn die Fläche auf dem Dach nicht ausreicht, um die gewünschte Leistung zu produzieren, sollten Freiflächen gewählt werden. Aber eine 5-MWp-Anlage, die ein normales Einfamilienhaus komplett mit Strom versorgen kann, benötigt im ungünstigsten Falle nur 100 Quadratmeter. Mit Hochleistungsmodulen sind auch 40 Quadratmeter ausreichend. Selbst wenn die Hausachse in exakter Nord-Süd-Richting verläuft, können der Ausrichtungs- und der Neigungswinkel der Solarmodule noch so optimiert werden, dass eine guter Ertrag zustande kommt. Da die Module nur Gleichstrom erzeugen, wird ein so genannter Wechselrichter benötigt, der die erzeugte Energie in den netzüblichen Strom umwandelt. Zu jeder Solarstromanlage gehören deshalb zwei Zähler: einer, der die erzeugte Energie und ihre Abgabe in das öffentliche Stromnetz misst, und ein Eingangszähler, der die gelieferte Energie ausweist. In der Endabrechnung erhält der Betreiber der Solarstromanlage die von ihm gelieferte Energie nach den Sätzen des EEG vergütet.
Abnahme der Anlage
Jede Inbetriebnahme wird mit einem Abnahmeprotokoll abgeschlossen, dass die herstellende bzw. montierende Firma, der erforderliche Fachelektriker und der Betreiber unterzeichnen. Eine Kopie geht an die Bundesnetzagentur zur amtlichen Registrierung. Die neue Anlage kann mit mehreren Versicherungen geschützt werden, z.B. gegen Ertragsausfall. Solarstrom ist eine sichere Anlage.
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