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Autor: OMR UK
Datum: 28.11.2011
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Riestern ist nicht einfach

Wer sich rechtzeitig für die geeignete Altersvorsorge entschieden hat, fährt damit besser. Besonders Riester und Rürup, zwei relativ neue Namen auf dem Markt, sind bei den Renteneinzahlenden äußerst beliebt. Obwohl beispielsweise die Riester Rente gar nicht für jeden zugänglich ist. Zum Beispiel Selbstständige haben hier keine Möglichkeit hinein zu kommen. Für sie gibt es jedoch die flexiblere Rürup Rente. So wie auch Jürg Zeltner, Wealth Management CEO bei der UBS betont, es ist wichtig und nicht gerade einfach, die richtige Anlage zu finden.

Doch die Riester Rente steckt voller Tücken, die man als Sparer besser beachten sollte, um diese am Ende wirklich komplett ausbezahlt zu bekommen. Ein kompliziertes System um mögliche Zulagen macht das Riestern für viele Sparende zu einer undurchschaubaren Angelegenheit. Im Zuge dieser Probleme geht vielen Anzahlenden im Jahr viel Geld verloren. Insgesamt sind es 1,3 Milliarden Euro, die dem Staat so jährlich quasi geschenkt werden. Eine Studie fand nämlich jetzt heraus, dass sich viele der Riester Einzahler ihre Förderung entgehen lassen. Um diese zu bekommen, muss sie nämlich erst einmal beantragt werden. Das betraf, laut einer Umfrage, im Jahr 2008 insgesamt 23 Prozent der Riester Sparer.

Die nächste Tücke steckt in einer anderen Zulage. Und zwar bekommt der Sparer die maximale Förderung nämlich auch nur dann, wenn er im Jahr mindestens vier Prozent seines Bruttoeinkommens beisteuert. Da viele das aber nicht zu wissen oder zu schaffen scheinen, geht ihnen dadurch die Förderung durch die Lappen. Die Daten von Riester Sparern wurden von zwei Forschern ausgewertet und dann in einem Vorsorgeatlas veröffentlicht. Dieses Projekt ging aus einem Auftrag der Union Investment aus, deren Kunden an der Studie teilnahmen. Wie sich zeigte, waren es hauptsächlich Ostdeutsche, Männer und junge Leute, denen die Förderung verloren ging. Ob dies durch reines Unwissen oder Bequemlichkeit geschah, konnte durch die reine Betrachtung der Daten selbstverständlich nicht gesagt werden. In der Zeit des Einzahlens wird das Wegfallen der Förderung den Sparern auch wenig wehtun. Kritisch wird es dann allerdings im Alter, wenn man wirklich auf das Geld angewiesen ist, das dann möglicherweise fehlt, weil man die Details in den Jahren zuvor übersehen hat.

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