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Autor: Ralf Thomas
Datum: 08.06.2011
Views: 39763
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Schenken zu Geburt und Taufe leicht gemacht

Was soll ich meiner Freundin oder Nichte zur Geburt oder Taufe ihres Kindes schenken. Diese Frage stellen sich nicht nur alle Verwandten sondern auch Freunde und Bekannte. Ist es nicht so, dass wir oft viele Geschenke doppelt erhalten oder genau das bekommen was wir uns schon selbst gekauft haben. Abgesehen davon, dass oftmals das „wirklich gewünschte Produkt“ nicht dabei ist und wir dann versuchen durch die Geschäfte zu jagen um das „Ungewünschte“ zu wandeln.

Mit einem müden Lächeln sagen wir „Danke“ und denken bereits daran an wen wir es weitergeben oder wo wir es umtauschen können. Stress pur, dem man heute eigentlich gelassen aus dem Wege gehen kann.

Schon unserer Eltern und Großeltern sind da neue Wege eingeschlagen: Der Hochzeitstisch, eine Erfindung einfallsreicher Kaufleute ist noch heute eine übliche Methode um das „geschenkt bekommen“ nicht zum Stress ausarten zu lassen. Die Idee für einen Hochzeitstisch wurde vom Chicagoer Kaufhaus Marshall Field`s bereits im Jahre 1924 umgesetzt. Ziel war ursprünglich, Warenmuster von Haushaltsprodukten, die sich das Hochzeitspaar wünschen, auszustellen und den Freunden und Verwandten zu zeigen, die sich dann das Produkt aussuchen konnten, welches sie zu schenken gedachten.

Nun, in der Zeit des Internets gibt es neue Möglichkeiten: Die amerikanische Kaufhauskette Target bot 1993 erstmals einen virtuellen Hochzeitstisch an. Im Internet konnten die Schenkenden eine Liste abrufen, mit den Produkten, die sich die Beschenkten wirklich wünschen.

Dieses Prinzip hat sich nun ebenfalls für andere Anlässe durchgesetzt. Geburt und Taufe sind solche Ereignisse, zu denen oftmals viele, kleiner Geschenke erwünscht sind. Virtuelle Wunschlisten und Wunschzettel lassen sich mittels Katalogauswahl erstellen, per E-Mail versenden und die Schenkenden können sich das aussuchen, was ihrem Stil und Geldbeutel am angenehmsten ist. Den aktuellen Stand, welches Geschenk noch „schenkbar“ ist, kann jeder online abfragen. Der eigentliche Kauf erfolgt durch die Schenkenden, der die Ware dann zu sich oder direkt zum Kind senden lassen kann. Erfolgreiche Anbieter bieten neben einem eigenen Produktportfolio auch Produkte anderer Versandhäuser an, um mit einer großen Vielfalt aufwarten zu können.

Die Erfolgsstory des Hochzeitstisches geht also weiter, und wer es noch nicht ausprobiert hat, dem gesagt, einfacher geht es nicht und die Akzeptanz ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

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