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Autor: Marc Mayer
Datum: 27.11.2009
Views: 1105
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Online-TV - Internet Fernsehen

Beim „online TV“ auch „Internetfernsehen“ genannt werden die Fernsehprogramme und Filme nicht wie herkömmlich über Satellit oder Kabel übertragen, sondern über eine breitbandige Internetanbindung. Diese sogenannten Streams können weltweit jedem Benutzer zugespielt werden der an das Internet angeschlossen ist. Der Unterschied zwischen IPTV (Internet Protocol Television) und dem Internetfernsehen besteht darin das das IPTV Protokoll eine eigene Übertragungstechnik ist die nur für das Fernsehen und reserviert ist. Dadurch kann eine stabile Übertragung gewährleistet werden. Das Internetfernsehen basiert im Gegensatz zu IPTV nicht auf einem eigenen Protokoll, es nutzt denselben Transportweg wie auch das gesamte übrige World Wide Web. Da die Daten des Internetfernsehens komplett über die Internet Leitung empfangen werden muss eine entsprechend schnelle Anbindung gegeben sein. Hier zählt, je schneller desto besser. Die Anbieter des Internetfernsehens werben mit einem Programangebot das häufig über 2.000 Kanäle bietet. Da die Ausstrahlung, wie oben erwähnt, weltweit empfangen werden kann befinden sich bei den 2.000 St. meistens sämtliche Kanäle aller Sprachen. Es tauchen im Moment auch vermehrt Anbieter auf die zusätzlich zu der riesigen Auswahl die Programme auch in HD Qualität senden. Hierbei ist dann besonders darauf zu achten das die Internetanbindung entsprechend dimensioniert ist. Die Anforderung an die Stabilität und die Geschwindigkeit liegt allein in der Verantwortung des Zuschauers, da der Anbieter dies nicht beeinflussen kann.
Die Übertragung des Internetfernsehens geschieht über sogenannte Video-Streams. Grundlage der Übertragungstechnik sind die Technologien die auf Basis von Streaming Media funktionieren. Bei der Übertragung der Streams werden meist so genannte Streaming-Server eingesetzt die die Programme über das Internet zu dem Empfangsgerät (eine auf dem PC installierte Software) sendet. Bei diesem Vorgang werden immer nur die Daten übertragen die im Moment benötigt werden. Als Beispiel: Auch wenn Anbieter „A“ mehr als 2.000 Kanäle in seinem Angebot hat wird trotzdem immer nur der Kanal übertragen der gerade angeschaut oder aufgezeichnet wird.
Eine nicht ganz so oft genutzte Art der Übertragung basiert auf der Peer-to-Peer Technik. Dabei kommen die Daten nicht von einem zentralen Server, sondern sie werden über ein Peer-to-Peer Netz direkt von Nutzer zu Nutzer weitergegeben.
Der wohl größte Vorteil des Internetfernsehens ist das jedes Gerät das über einen Internet Anschluss verfügt und ein Display/Lautsprecher hat als Empfangsgerät genutzt werden kann. Auf dem Gerät muss nur die passende Software installiert werden die die Daten aus dem Internet empfängt und verarbeitet. Hier eine kleine Auflistung von Endgeräten: PC (nach einer Software Installation) UMTS-Handys (hier ist die Software meist schon vorinstalliert) Set-Top-Box (eine Internet-Box die an den Router und an den Fernseher angeschlossen wird, die neuen Modelle verfügen meist über einen HDMI-Anschluss, der eine bessere Bildübertragung zum Fernseher ermöglicht).
Anbei eine Übersichtsseite auf der verschiedene Online-TV Anbieter miteinander verglichen werden .
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