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Autor: Zimmermann & Heitmann
Datum: 29.07.2009
Views: 1608
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Rosalie

Die deutsche Künstlerin Rosalie wurde im Jahr 1953 in Stuttgart geboren. Rosalie arbeitet und lebt in Stuttgart. Rosalie studierte an der Universität Stuttgart Kunstgeschichte und Germanistik. Anschließend folgten an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart das Studium Bühnenbild, Plastisches Arbeiten, Freies Zeichnen und Malerei. Seit 1979 verdingt sich rosalie als freischaffende Künstlerin.

Rosalie kann auf zahlreiche Ausstellungen in Museen und Galerien zurückblicken. Darunter unter anderem in der Galerie der Stadt Stuttgart „Komm lieber Mai und mache…“ (1989), in der Kunsthalle Göppingen „In the Garden of Dandelions (1998), im Grassi-Museum Leipzig „Im Gewitter der Rosen“ (2002). Hinzu kommen Art Frankfurt, Art Cologne und Art Basel.
Desweiteren schuf rosalie groß dimensionierte Projekte für den öffentlichen Raum wie beispielsweise am Residenzschloss Ludwigsburg „Curtain“ (1997) im Medienhafen Düsseldorf 31 Skulpturenensemble „Flossi“ (2002), am Stuttgarter Gropiusplatz den „Farben Kreisel“ (2002) sowie in Nürnberg „Wo Dein sanfter Flügel weilt“ (2006).

Auch mit ihren Arbeiten für das Theater ist rosalie international populär geworden. An führenden Opernhäusern und Theatern wird rosalie europaweit engagiert. Ihre prägenden Kreationen für Wagners „Ring des Nibelungen“ (Bayreuther Festspiele 1994 bis 1998) zeigen die besondere Signifikanz der Ästhetik der Kostüm- und Bühnenbildnerin rosalie. Spezifische Produktionen mit zeitgenössischer Musik sind darüberhinaus wesentlich für das Schaffen von rosalie.
Diese Produktionen eröffnen unter dem Blickwinkel des experimentellen Gesamtkunstwerks vollkommen neue Formen des Zusammenspiels von Licht, Farbe und Rhythmus. Charakterisiert von den Aspekten innovativer Grenzüberschreitung ist rosalies künstlerisches Werk insgesamt. Nicht zuletzt sind die spektakulären Lichtinstallationen „SÉRAPHIN“ und „HELIOS“, die im ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe) in einem Pavillon permanent ausgestellt werden, Synonym für das künstlerische Schaffen von rosalie.

Eine umfassende neue Version von „HELIOS – das träumende Licht“ setzte rosalie in Sevilla anlässlich der 3. Internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst BIACS in die Tat um. Seit dem 24.10.2008 ist zudem ihre Lichtinstallation „HYPERION“ (ein komponiertes Instrument aus Licht) im ZKM Karlsruhe zu besichtigen. An der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main besitzt rosalie seit 1995 eine Professur. Den europäischen Kulturpreis der Kulturstiftung „Pro Europa“ erhielt rosalie im Jahr 2008. Bekannt wurde mit ihr der Künstler Jim Avignon.

Weit über die Grenzen von Düsseldorf bekannt sind die Flossis von rosalie, die an verschiedenen Gebäuden im Düsseldorfer Medienhafen angebracht wurden. Diese Flossis, die bei Erwachsenen und Kindern sehr beliebt sind, gibt es in verschiedenen Größen auch zu kaufen. Flossis halten Temperaturen von bis zu -15°C aus und sind aus Kunstharz hergestellt.
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