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Autor: F.Fries
Datum: 09.01.2008
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UMTS Flatrate - HSDPA Technik

Um unabhängig vom Standort und vom heimischen Festnetz-Internetanschluss Zugriff auf das Web zu erhalten brauchen Mobile-Computing-Interessierte zwei Dinge: zum einen ein internetfähiges Mobilgerät, wie z.B. ein Smartphone, ein modernes Handy oder ein (Sub-)Notebook, und zum anderen eine drahtlose Leitung ins Netz der Netze. Während auf der Hardwareseite neue, leistungsfähigere und vor allem immer besser bedienbare Geräte die Gunst der mobilen Webnutzer erobern, sah es bei den Angeboten für mobile Internetzugänge lange eher düster aus: meist waren die Verbindungen von unterwegs zu langsam, zu fehleranfällig und zu teuer.

Erst jüngst scheint in diese unvorteilhafte Situation seitens der Provider – in der Regel Mobilfunk-Netzbetreiber – eine positive Bewegung gekommen zu sein. Dabei wurde von den Anbietern nicht nur die Technik für den Zugang verbessert – inzwischen bieten alle großen Mobilfunk-Netzbetreiber einen Internet-Zugang zumindest auf UMTS-Basis an, einige haben sogar die mobile Daten-Beschleunigungstechnik HSDPA flächendeckend im Einsatz – auch die Tarife für die Nutzung des mobilen Internets sind, wohl auch dank zuletzt steigender Nutzerzahlen, zum Teil erheblich gesenkt worden.

Beispiele für diese Entwicklung sind der ansonsten für seine Redefreiheit-Handy-Flatrates bekannte Anbieter BASE sowie das mobileDSL-Produkt Moobicent. Eine UMTS Flatrate von BASE ist derzeit noch auf eine Zugangsgeschwindigkeit von bis zu 384 Kbit/s, also Standard-UMTS-Datenraten beschränkt. Moobicent hingegen kann dank HSDPA-Unterstützung schon heute mit Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s aufwarten. Ob die mobile Breitband-Verbindung auch am Wunsch-Standort verfügbar ist, oder ob man sich mit einer (deutlich langsameren) GPRS-Verbindung zufrieden geben muss teilen die Anbieter in der Regel direkt über ihre Netzabdeckungs- und Verfügbarkeits-Informationen mit.

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