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Autor: Friedrich Kling
Datum: 18.11.2014
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Wie sicher ist die eigene Geldanlage wirklich?

Für viele Sparer und Privatanleger steht die Sicherheit ihrer Geldanlage an erster Stelle. Um dem Risiko eines Verlusts zu entgehen, stellen sie dafür auch ihre Renditeerwartungen hinten an. Doch längst entsprechen nicht alle Portfolios den Zielen ihrer Besitzer, wie der Vermögens-Check von Welt am Sonntag in Zusammenarbeit mit der V-Bank unlängst zutage förderte.


Anleger vertrauen Berater oft blind

Der Großteil aller Anleger, vor allem den Kleinanlegern, will eine sichere Geldanlage. Die Rendite steht für sie an zweiter Stelle, was wiederum nicht bedeutet, dass sie auf diese verzichten wollen. Nur das sie für mehr Sicherheit bereit sind, Abstriche zu machen. Diesen Wunsch äußern sie dann selbstverständlich auch oft gegenüber ihren Beratern und vertrauen darauf, dass dieser die Anweisung entsprechend umsetzt.

Der Vermögens-Check der Welt am Sonntag offenbarte nun, dass viele Anleger gar nicht wissen, in welche risikoreichen Geldanlagen sie da eigentlich investieren.


Ohne Risiko keine Rendite

Doch wie kommt es dazu? Abgesehen von schlichten Missverständnissen und inkompetenten Beratern, muss jedem Anleger klar sein, dass die Definition von Risiko bei jedem Menschen eine andere ist.

Berater stehen zudem unter dem Druck Rendite für ihre Kunden machen zu müssen, selbst wenn diese angeben, auf hohe Renditen zugunsten von mehr Sicherheit verzichten zu können. Das aktuelle Zinsumfeld führt allerdings dazu, dass eine sichere Geldanlage kaum noch Rendite abwirft.
Zusammen mit den Gebühren, die die Berater für ihre Arbeit verlangen, würden Anleger hier eher Geld verlieren als es zu vermehren.

Was also tun Berater? Sie versuchen ein Mindestmaß an Rendite zu erwirtschaften und geben dafür ein Teil der Sicherheit auf. Sie legen das Geld dann in risikoreichere Hochzinsanleihen, auch High Yield Bonds, an, zum Beispiel in Staatsanleihen verschuldeter Staaten oder Unternehmensanleihen mittelständischer Unternehmen. Bevor sie das tun, sollten sie dennoch ihre Kunden darauf hinweisen, um böse Überraschungen zu vermeiden.


Die größten Fehler der Geldanlage

Abgesehen von dieser durchaus nachvollziehbaren Strategie wurden beim Vermögens-Check allerdings auch einige Fehler entdeckt, die private Anleger viel Geld kosten können. So waren diverse Geldanlage-Portfolios sehr einseitig strukturiert und wiesen damit eine zu geringe Risikostreuung auf. So wurden in manchen Fällen fast ausschließlich Produkte eines Anbieters, wie beispielsweise der Deutschen Bank, gekauft oder zu großen Teilen in dieselbe Branche investiert.

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Risikobegrenzung notwendig

Mit einer konservativen Geldanlage kann aktuell kaum das Kapital erhalten werden, dass man reinsteckt. Eine Investition in risikoreichere Geldanlagen ist daher beinahe unausweichlich. Dennoch sollte mit Bedacht gehandelt und nur überschaubare Risiken eingegangen werden. Experten sprechen hier von einer notwendigen Risikoerhöhung, der man mit einer Risikobegrenzung entgegentreten kann und muss.


Quelle: Artikel zum Vermögens-Check.

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