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Autor: Lara Hauser
Datum: 09.01.2014
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Das Arbeitsrecht in der Bundesrepublik Deutschland

Was versteht man unter dem Begriff Arbeitsrecht?

Unter dem Oberbegriff Arbeitsrecht versteht man alle Rechtsnormen (wie Gesetze, Verordnungen oder z. B. Tarifverträge), welche die Beziehung zwischen einem Arbeitgeber und seinem Arbeitnehmer oder aber die Beziehung zwischen einem Arbeitgeber und der Arbeitnehmervertreter regeln.

In den Bereich des Arbeitsrechts fallen viele verschiedene Gesetze. So findet man beispielsweise im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), im Kündigungsschutzgesetz (KSchG) oder im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) wichtige Rechtsgrundlagen für die Ausgestaltung entsprechender Arbeitsbeziehungen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Tarifverträgen, die je nach Branche und Beruf Regelungen zum Arbeitsrecht beinhalten.

Wichtigster Bestandteil des Arbeitsrechts

Grundvoraussetzung dafür, dass das Arbeitsrecht greifen kann, ist der Abschluss eines Arbeitsvertrages. Der Arbeitsvertrag als solcher muss im deutschen Arbeitsrecht einer ganzen Reihe von Anforderungen genügen. Da gibt es beispielsweise Regelungen wann ein Vertrag befristet sein darf oder welche Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer gegen den Arbeitgeber hat. 

Aus einem solchen Arbeitsvertrag leiten sich für beide Parteien Rechte und Pflichten ab. So hat der Arbeitnehmer vorrangig die Pflicht, die geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen.
Der Arbeitgeber hat im Gegenzug die Pflicht, die vereinbarte (oder gesetzlich bzw. tarifvertraglich geregelte) Entlohnung zu zahlen. Dazu gibt es noch eine Vielzahl von Pflichten, die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergeben, ohne das sie im Arbeitsvertrag selbst verankert sind. Da wäre nur als Beispiel die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers dem Arbeitnehmer gegenüber genannt. 

Was, wenn Rechte oder Pflichten verletzt werden?

Doch was passiert, wenn ein Recht oder eine Pflicht aus einem Arbeitsvertrag verletzt wird? Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit auf Pflichtverletzungen seines Arbeitnehmers mit unterschiedlichen Mitteln zu reagieren. Unter gewissen Voraussetzungen kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer abmahnen. In besonders schweren Fällen kann es sogar zu einer verhaltensbedingten Kündigung kommen.

Der Arbeitnehmer hat im Falle einer Pflichtverletzung des Arbeitgebers die Möglichkeit, die Erfüllung der Pflichten auf dem Rechtsweg einzuklagen. Hier kommen auf Arbeitsrecht spezialisierte Rechtsanwälte ins Spiel. Diese sind oftmals besser in der Lage, die Rechte ihrer Mandanten durchzusetzen, als der Arbeitnehmer selbst. So lässt sich zuweilen ein Klageverfahren umgehen und eine außergerichtliche Einigung erzielen.

Einen solchen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Köln findet man zum Beispiel in der Kanzlei KBM Legal. Auf der Internetseite www.kbm-legal.com stellt sich die Kanzlei, die mehr als einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Köln und Düsseldorf beschäftigt, vor und gibt interessante Informationen zur aktuellen Rechtsprechung in Sachen Arbeitsrecht.

Dabei kann die Aufgabe eines Rechtsanwaltes in diesem Bereich sehr vielfältig sein. Von der Durchsetzung der Rechte des Arbeitnehmers, dem Arbeitgeber gegenüber, über die Abwehrung ungerechtfertigter Maßnahmen, wie einer rechtswidrigen Abmahnung oder Kündigung, bis hin zur einfachen Prüfung der Befristung eines Arbeitsvertrages. Das Aufgabenfeld eines Anwalts für Arbeitsrecht ist breit gefächert. Und ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten, wie ein solcher Anwalt seinem Mandanten helfen kann.

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