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Autor: Daniel Raschdorff
Datum: 13.12.2013
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Dienstunfähigkeitsversicherung – häufige Fragen

Die Dienstunfähigkeitsversicherung gehört zu der Gruppe der Berufsunfähigkeitsversicherung. Konzipiert ist sie für Beamte, Lehrer, Soldaten und Polizisten. Dieser Artikel beantwortet die häufigsten Fragen, die Verbraucher immer wieder zur Dienstunfähigkeitsversicherung stellen.

Warum sollten Verbraucher eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen?

Nach dem Versorgungsbericht der Bundesregierung scheidet jeder vierte Beamte wegen Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus. Besonders Lehrer sind häufig von Dienstunfähigkeit betroffen. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung (siehe auch: dienstunfaehigkeitsversicherungen.org) soll die Versorgungslücke zwischen Bruttogehalt und Ruhegehalt schließen, sodass der Lebensstandard erhalten bleibt. Im Leistungsfall erhält der Versicherte aus dem Vertrag die vereinbarte monatliche Dienstunfähigkeits-Rente ausgezahlt. Häufig kann die Dienstunfähigkeitsversicherung auch mit einer Risikolebens- oder Rentenversicherung kombiniert werden.

Warum reicht die Versorgung durch den Dienstherrn nicht aus?

Schon seit einigen Jahren müssen Beamte in der Versorgung bei Dienstunfähigkeit Abschläge hinnehmen.
Insbesondere durch die Änderungen von 2001 mit dem „Gesetz zur Neuordnung der Versorgungsabschläge“ (siehe: bund.de) sind Kürzungen bis zu maximal 10,8 Prozent keine Seltenheit mehr.

Beamte auf Probe und Widerruf erhalten kein Ruhegehalt. Sie werden bei Dienstunfähigkeit entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Für sie ist der Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung besonders wichtig, um nicht in finanzielle Nöte zu geraten. Denn auch die volle Erwerbsminderungsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt nur zirka 30 Prozent des Bruttoverdienstes.

Wie hoch sollte die vereinbarte Rente in der Dienstunfähigkeitsversicherung sein?

Um eine genaue Entscheidung über die Höhe der Dienstunfähigkeits- Rente zu treffen zu können, sollten sich Kunden über die Höhe ihrer gesetzlichen Absicherung im Klaren sein. Am besten samt Berücksichtigung der zu erwartenden steuerlichen Abzüge. Experten empfehlen jedoch den Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung bis zu 40 Prozent des Nettoeinkommens.

Was macht eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung aus?

Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung bietet Versicherungsschutz speziell für Beamte auf Probe, Widerruf und Probe. Daneben wird bei einem guten Vertrag auch auf die abstrakte Verweisung verzichtet. Das bedeutet für den Versicherungsnehmer, dass er im Leistungsfall nicht auf einen anderen Beruf verwiesen werden kann. Daneben empfiehlt sich auf die angebotene Nachversicherungsgarantie zu achten. Hier kann ohne erneute Gesundheitsprüfung die Dienstunfähigkeits- Rente erhöht werden. Meistens ist dies bei bestimmten Ereignissen der Fall, wie Heirat oder die Geburt eines Kindes. Manche Versicherer bieten die Nachversicherungsgarantie auch an, ohne dass ein Grund vorliegen muss.

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