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Autor: Ute Gilbert
Datum: 07.12.2013
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ADHS bei Kindern

Ein Kind ist immer etwas Besonderes, vor allem aber, ist kein Kind wie ein anderes. Das eine ist ruhig und spielt viel mit sich allein, das andere muss immer und überall Trubel veranstalten. Viele Kinder können sehr schlecht still sitzen, aber das ist kein Grund, warum man sich Gedanken machen muss, nicht jedes Kind, das hyperaktiv ist, leidet unter ADHS.

Woran erkennt man ADHS?

Um ADHS bei Kindern zu erkennen, muss es oft ein aggressives Verhalten an den Tag legen oder es fällt mit einem zerstreuten Betragen auf. Mediziner sprechen von einer Hyperaktivitätsstörung, doch im Grunde bedeutet es nichts anderes, als das Kind impulsiv, sehr unruhig und unkonzentriert ist. Galten Kinder früher als ungezogen, wenn sie sich nicht benehmen konnten, ist es heute ADHS.

Für die Eltern nicht immer leicht

Schon, wenn ADHS bei Kindern diagnostiziert wird, kommen auf die Eltern schwere Zeiten zu. Sie sollten sich darauf einstellen, dass bei den Kindern, schnell wechselnde Stimmungen aufkommen.
Darum ist es wichtig, dass in einer ruhigen Phase des Kindes, Kraft gesammelt wird. Vielleicht kann einmal die Oma oder die Tante auf das betroffene Kind aufpassen, Sodas die Eltern eine kleine Ruhepause haben.
Es sollten auch nur die engsten Verwandten und Freunde von der Krankheit erfahren, so muss man sich nicht anhören, dass Erziehungsfehler begangen wurden.

Wenn ADHS bei Kindern festgestellt wird, müssen die Eltern sich komplett auf eine neue Situation einstellen. Die Kinder müssen in ihren persönlichem Umfeld eine Sicherheit spüren, die nur mit der Konsequenz der Eltern zu vereinbaren ist. Eltern müssen zu dem stehen, was sie gesagt haben, auch wenn es ein Verbot war.

Das Leben mit ADHS

Mit ADHS bei Kindern zu leben, ist bestimmt nicht einfach, trotzdem hat das Kind auch seine positiven Seiten. Die Eltern sollten eine Liste erstellen, auf der nur die guten Seiten des Kindes eingetragen werden und was das Kind richtig gut gemacht hat, zum Beispiel, eine Stunde lang gemalt und nicht aufgestanden. Manche werden gar nicht glauben, wie viele positiven Seiten das Kind hat. Jeden Tag sollte verstärkt auf die Fortschritte des Kindes geachtet werden und dann auch lobend erwähnt werden. Wichtig ist es außerdem, dass das Kind eine tägliche gemeinsame Zeit mit einem Elternteil hat, in der aber nicht getobt wird, sondern gebastelt wird oder das Kind vorgelesen bekommt. Somit ist eine Ruhephase gegeben, die ein ADHS-Kind dringend braucht.

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