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Autor: Kornelia
Datum: 10.09.2013
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Bachelor individuell gestalten

Wer nach dem Schulabschluss noch nicht genau weiß, welches Studium er aufnehmen möchte, ist nicht allein. Viele Faktoren erschweren die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang. Zum einen stehen Limitationen seitens der Hochschulen dem Studienbeginn in einem bestimmten Fach im Wege. Beispiele für solche Limitationen sind u.a. Numerus Clausus (NC) oder eine begrenzte Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze. Zum anderen folgt aus der verkürzten Schulzeit bis zum Erwerb des Abiturs ein größerer zeitlicher Entscheidungsdruck – denn in der deutschen Hochschullandschaft scheint das Angebot an Studienmöglichkeiten schier unbegrenzt. Und letztlich ist es insbesondere für junge Menschen schwer abzuschätzen, in welchem Bereich sie später wirklich beruflich tätig sein möchten. Eine attraktive Lösung für das beschriebene Problemfeld ist dabei, seinen Bachelor individuell planen zu können.

Gerüstet für sich verändernde Berufsbilder und einen dynamischen Arbeitsmarkt

Die Leuphana Universität in Lüneburg zeichnet sich durch ein Studienmodell aus, das Interdisziplinarität und Persönlichkeitsbildung betont. Gemäß der Hochschulleitung sind es genau Kompetenzen in diesen Bereichen, die im Berufsleben der Zukunft essentiellen Wert besitzen werden. Neben zukunftsorientierten Studiengängen wie Environmental & Sustainability Studies oder Wirtschaftspsychologie besteht auch die Möglichkeit, die Module des eigenen Bachelor individuell zusammenzustellen und damit einen Abschluss im sogenannten „Studium Individuale“ zu erwerben. Je nach schwerpunktmäßiger Wahl der besuchten Lehrveranstaltungen wird entweder der Titel „Bachelor of Arts“ oder aber „Bachelor of Science“ verliehen.

Den Bachelor individuell zu gestalten hat den Vorteil, dass noch unentschiedene Studierende sich nach Interessenlage Veranstaltungen aussuchen und so im Laufe der Zeit herausfinden, welche akademische Disziplin ihnen besonders liegt. Doch auch für solche Studierende, die später in Branchen arbeiten möchten, die besonders von Veränderungen geprägt sind, ist ein sehr fächerübergreifendes Studium sinnvoll. So kann es beispielsweise für angehende PR-Sprecher wichtig sein, im Bachelor individuell nicht nur kulturwissenschaftliche Kurse zu besuchen, sondern auch rechtliche Kenntnisse zu erwerben. Und um im derzeit politisch aktuellen Thema der Nachhaltigkeit qualifiziert mitreden zu können, machen Ergänzungen in Politik- und Nachhaltigkeitswissenschaften ebenfalls einen guten Eindruck bei der Jobsuche.

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