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Autor: Martin Bratke
Datum: 15.05.2013
Views: 987
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Tagesgeld-Vergleich - so funktionierts

Ein Tagesgeld-Vergleich, wie er beispielsweise auf der Webseite Tagesgeldvergleich1.de kostenfrei angeboten wird, ermöglicht einen hurtigen und unverbindlichen Vergleich der verschiedenen Modalitäten der Anbieter, also der Banken.

Tagesgeld ist eine sehr risikoarme Sparanlage, bei welcher die Einlagen auf dem verzinsten Konto, einem soganannten Tagesgeldkonto, eingezahlt werden. Die Geldeinlagen sind unterdessen in der EU über eine sogenannte Einlagensicherung des jeweiligen Landes gesichert. Tagesgeld ist in der Regel gebührenfrei und der Kunde kann Tag für Tag über seine Spareinlagen verfügen. Weiterhin bietet Tagesgeld eine weit bessere Verzinsung verglichen mit Girokonten und Sparbüchern, wobei die Zinsen monatlich abgerechnet werden. Insoweit ist das Tagesgeld schwerpunktmäßig als äußerst sichere Geldanlageform, sogar für kürzere Laufzeiten zweckmäßig. Oftmals gibt es sogar die Auswahlmöglichkeit, eine Kreditkarte zu bekommen. Ein Tagesgeld-Vergleich hilft dabei, den günsigsten Tagesgeld-Anbieter herauszufinden.

Kündigungsfristen

Bei echten Tagesgeldkonten existieren keine Fristen zur Kündigung. In Einzelfällen werden aber auch andere Finanzprodukte als Tagesgeldkonten benannt, die aber eigentlich eher Sparbücher darstellen.
Jene, hauptsächlich von Onlinebanken angebotenen Sparkonten, werden ebenso höhere Zinsen und eine tägliche Verfügbarkeit offeriert. Jene Verfügbarkeit gilt jedoch hier lediglich für den im vorherein bestimmten Verfügungsbetrag. Will man allerdings mehr Geld abheben, als in dem Verfügungsrahmen definiert ist, so müsste man dieses Unterfangen der Bank meist drei Monate vorher kommunizieren. Andernfalls können etwaige Vorschusszinsen anfallen.

Sicherheit

Die Anlagesummen auf Tagesgeld-Konten sind durch die sog. Einlagensicherung geschützt und von daher mündelsicher. In der Europäischen Union beträgt diese, gesetzlich versicherte Einlagen-Sicherungsgrenze, zur Zeit 100 Prozent der Gesamtsumme der Einlagen, wobei der maximale Betrag auf 100.000 € bestimmt ist. Darüber hinaus bieten viele Institutionen aber noch zusätzliche Sicherungssysteme an. In der BRD etwa werden die Spareinlagen zusätzlich durch den sog. "Einlagensicherungsfonds" der zuständigen Bankenverbände abgesichert. Dieser Schutz geht klar über den gesetzlich verbürgten Mindeststandard hinaus, wobei aber kein Rechtsanspruch seitens der Kundschaft besteht. Im Auge behalten sollte man aber, dass Bankinstitute jene Einlagensicherung umschiffen können, ihren Stammsitz außerhalb der Europäischen Union haben.

Zins und Verfügbarkeit

Im Normalfall fällt der Zins für Tagesgeld viel höher aus, als bei Girokonten und Sparbüchern. Ein Grund diesbezüglich ist zum Beispiel darin gegeben, weil einige Tagesgeld-Konten nur als reine Online-Konten offeriert werden, wodurch der Anbieter Gelder für die Bürokratie einsparen kann. Aufgrund diese Kostenminimierung kann die betreffende Bank dadurch bessere Vertragskonditionen für's Tagesgeldkonto bieten. Im Gegensatz zum Festgeld-Konto ist der Zinssatz hingegen nicht notwendigerweise für einen klar festgelegten Zeitraum garantiert, die Bank kann theoretisch monatlich die Verzinsung modifizieren.

Im Gegenzug hat der Tagesgeld-Kunde aber andererseits die Möglichkeit, alle Tage über sein gespartes Geld zu verfügen und dass auch in der gesamten Einlagenhöhe (eine Überziehung des Kontos ist in der Regel nicht machbar). Manchmal versichern die Bankinstitute aber den Neukunden einen festen Zinssatz für eine festgelegte Zeitphase, oft ein paar Monate oder sogar ein Jahr. Aufgrund dieser Tatsache empfiehlt es sich, einen Tagesgeld Vergleich online durchzuführen.

Betreffs der täglichen Verfügbarkeit bei Tagesgeld-Konten, sollte der Kunde jedoch mit berücksichtigen, dass das Tagesgeld naturgemäß zuerst auf das eigene Girokonto transferiert werden muss, bevor die Anlagesumme abgehoben werden darf. Einige Banken bieten aber auch Kontokarten zum Tagesgeldkonto an, weshalb die Zeit einer Überweisung - betreffend der Verfügbarkeit - egalisiert ist. Eine Bezahlung von Waren mit jener besagten Bankkarten ist jedoch nicht gängig, das Girokonto kann daher nicht ersetzt werden.

Steuern

Die Zinsen eines Tagesgeldkontos werden als Kapitalerträge gewertet und unterliegen daher einer Besteuerung. Hierzu gehört die Abgeltungssteuer, welche mit 25 Prozent zu Buche schlägt. Außerdem wird auch der Solidaritätszuschlag erhoben und wenn der Tagesgeld-Kunde kirchensteuerpflichtig ist, so wird auch diese auf die Zinserträge erhoben. Man kann das Bankinstitut aber über einen sogenannten Freistellungsauftrag, für Einnahmen bis zu einer definierten Höchstgrenze, von der Abgeltungssteuer freistellen lassen. Sonst würde diese Zahlung automatisch stattfinden.

Ein Vorzug eines solchen Freistellungsauftrages bemisst sich in den etwas erhöhten Zinsen, da hierbei verhindert wird, dass ein bestimmter Teil der Zinsen zeitweise beim Finanzamt "lagert" und während der Zeitspanne eine weitere Verzinsung stoppt. Zum Tagesgeld-Vergleich auf Tagesgeldvergleich1.de.

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