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Autor: Frank Müller
Datum: 10.10.2007
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Was sagt der Bußgeldkatalog zu Alkohol am Steuer?

Eine der größten Gefahren im Straßenverkehr ist eindeutig Alkohol. Die Statistik besagt, dass allein im Jahr 2006 über 51000 Unfälle durch Alkohol am Steuer verursacht wurden. Alarmierend hierbei ist, dass jeder achte Verkehrstote bei einem Unfall ums Leben kam, wo Alkohol im Spiel war.

Der Bußgeldkatalog versucht mit harten Strafen diesen erschreckenden Zahlen entgegenzuwirken. Was viele Menschen falsch einschätzen, ist, dass Alkohol schon ab 0,3 Promille erhebliche Wirkung zeigt. Falls man mit diesem Promillewert angehalten wird und erste Anzeichen von Unsicherheiten zeigt oder sogar einen Unfall verursacht, muss man mit sieben Punkten in Flensburg und mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Weiterhin legt der Bußgeldkatalog fest, dass es zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe kommen kann.

Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Ab 0,5 Promille gilt bereits ein doppeltes Unfallrisiko. Der Bußgeldkatalog besagt, dass man mit vier Punkten, drei Monaten Fahrverbot sowie 1500 Euro Geldstrafe bestraft wird, falls man diesen Promillewert im Blut hat, jedoch keine Anzeichen von Fahrunsicherheit vorweist. Bei ersten Anzeichen oder der Verursachung eines Unfalls gelten die gleichen Strafen wie bei 0,3 Promille.

Ab 1,1 Promille ist das Unfallrisiko um das Zehnfache erhöht. Wer jetzt noch Auto fährt, handelt absolut verantwortungslos und muss hart bestraft werden. Im Bußgeldkatalog ist festgelegt, dass der Fahrer in jedem Fall mit sieben Punkten, einer Geld- oder Freiheitsstrafe sowie dem Fahrerlaubnisentzug zu rechnen hat.
Obwohl der Bußgeldkatalog Alkoholfahrer unter strenge Strafe stellt, hält dies viele Autofahrer nicht davon ab, sich unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer zu setzen.
Sinnvoll wäre eine Null-Promille-Grenze für ALLE Autofahrer und nicht nur für Fahranfänger. So könnten möglicherweise wenigstens einige Unfälle vermieden werden!.

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