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Autor: Robert Lempner
Datum: 30.05.2012
Views: 1973
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Radarwarner - Sind Raser rundherum sicher

Fahrzeuglenker die tausende von Kilometer jährlich fahren und auf den Kraftfahrtschein angewiesen sind, haben zu ihren Schutz bereits einen Radarwarner, oder sie gedenken, einen Warner zu kaufen. Doch werden neben den in der Bundesrepublik eingesetzten Radar- und Lasermessungen, zu dem weitere technische Arten ohne Radarstrahlung und Laserlicht genutzt. Um einen effektiven Rundumschutz zu erreichen, müssen aufgrund der unterschiedlichen Messmethoden, neben Radarwarner weitere Geräte zum umfassenden Schutz installiert werden.

Lichtschrankenmessung - ESO µP 80

Die portable Geschwindigkeitsmeßanlage ESO µP 80 errechnet die Geschwindigkeit unter Einsatz von einer IR-Drillingslichtschranke. Diese Geschwindigkeitskontrolle ist besonders in Sachsen, Hessen und Süddeutschland vorzufinden. Lediglich in Nordrhein-Westfalen kommt diese Messtechnik nicht zum Einsatz. Die Messung der Fahrzeuggeschwindigkeit geschieht beim durchfahren der Lichtschranken. Dieser Typ der Tempomessung basiert auf dem Prinzip der Weg-Zeit-Messung. Dazu werden auf der einen Straßenseite drei Infrarot Lichtsender platziert. Exakt auf der anderen Fahrbahnseite, ist ein Lichtempfänger mit fotoelektrischen Sensoren positioniert. Mithilfe eines Zielfernrohres und einer Wasserwaage ist eine korrekte Justierung der beiden Komponenten sichergestellt. Der präzise Aufbau wird mit Hilfe von drei grünen Dioden am Apparat bestätigt, bei unkorrektem Aufbau scheinen die Dioden rot. Im unteren Segment des Lichtempfängers befindet sich das System mit Zentraleinheit und Funksender, zur Übertragung der Daten (DFS). Der Datenfunksender überträgt neben der Geschwindigkeit und Fahrtrichtung darüber hinaus einen Auslösebefehl zur Fotoanlage. Die Sendeleistung der Übermittlung ist 20 mW und geschieht auf einer Signalfrequenz von 434.7 MHz. Gegen Lichtschranken gibt es keine zuverlässigen Radarwarner, die es ermöglichen, Lichtschrankenmessungen zu entdecken. Doch hat dieses System einen technischen Schwachpunkt, der verwendet werden kann, um Geschwindigkeitmessungen zu vereiteln. Im Web werden von den bekannten Radarwarngeräte Shops diese Geräte unter dem Namen Lichtschrankenstörer vertrieben. Lichtschrankenstörer übertragen auf 434.7 MHz und einer Sendeleistung von ca. 500 mW ein überlagerndes Signal, was die Kommunikation zwischen Datenfunksender und Fotoanlage kurzzeitig stört. Mit dem Ergebnis, dass die Fotoanlage kein Auslösebefehl bekommt und es somit, zu keinem gültigen Messergebnis kommt.

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