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Autor: Alex Clinton
Datum: 08.05.2012
Views: 610
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Hämorrhoiden – mögliche Ursachen und Behandlungsoptionen

Für viele Menschen sind Hämorrhoiden quälend oder gar peinlich. Als Hämorrhoidalleiden oder im Volksmund Hämorrhoiden wird eine krankhafte Erweiterung der Gefäße am Enddarmausgang bezeichnet. Dabei kann es viele Ursachen für das Leiden geben. Angeborene, situationsbedingte und verhaltensbedingte Ursachen können Hämorrhoiden auslösen beziehungsweise ungünstig beeinflussen. Eine genetische Ursache kann zum Beispiel eine angeborene Bindegewebsschwäche sein. Bindegewebe sorgt dafür, dass Organe und andere Strukturen an ihrem Platz gehalten werden. Bei Hämorrhoiden können sich dann die Gefäßpölsterchen erweitern. Zu den situationsbedingten Ursachen zählt zum Beispiel eine Schwangerschaft. Die temporäre Überbelastung durch das Gewicht des Ungeborenen beeinträchtigt die Blutzufuhr zu den Gefäßen. Zudem tritt eine Hormonveränderung während der Schwangerschaft ein. Um das Baby auf die Welt zu bringen müssen die Bänder und Muskeln rundum des Beckens gedehnt werden. Die Hormone können sich jedoch auch auf die Struktur der Gefäße auswirken. Auch bei einer längeren Bettlägerigkeit kann das Hämorrhoidalleiden auftreten. Die Immobilisation begünstigt nämlich Verstopfungen, wodurch wiederum die Hämorrhoiden Symptome vermehrt auftreten können. Die Verhaltensbedingten Ursachen betreffen das Ess- und Stuhlverhalten. Ernährt man sich mit genügend Ballaststoffen, verringert dies das Risiko, Hämorrhoiden zu entwickeln, da diese Ernährung Verstopfungen vorbeugt. Man sollte aus diesem Grund genügend Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu sich nehmen. Zudem ist ausreichend trinken wichtig. Leinsamen beugen zudem ebenfalls Verstopfungen vor. Bezüglich des stuhlgerechten Verhaltens sollte man versuchen, nicht zu stark zu pressen. Das Pressen belastet unnötig die Gefäße. Zudem gilt Übergewicht als ein Risikofaktor. Das regelmäßige und gezielte Training der Beckenbodenmuskulatur wirkt hingegen vorbeugend. Bewegung ist übrigens allgemein günstig, man sollte jedoch stoßartige und ruckartige Sportarten vermeiden.

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