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Autor: Eva Glück
Datum: 18.04.2012
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Eigene Familien-Stammbäume erstellen

Manch einer interessiert sich für Stammbäume und Ahnenforschung. Wer sich die Mühe machen will, die eigene Familie und Verwandtschaft in einem Stammbaum zu verewigen, kann zum Beispiel zu einem Familienfest auch den Stammbaum auf einen großen Banner drucken lassen. Doch was macht die Ahnenforschung überhaupt aus und wie sind heutige Namen entstanden?

Ahnenforschung und Namensforschung

Die Ahnenforschung beschäftigt sich dabei mit der Herkunft und der Abstammung von Familien und den zurückliegenden Verwandtschaftsbeziehungen. Die Namensforschung beschäftigt sich dagegen mit Namen, seiner Herkunft und Bedeutung. Zur Namensforschung gehört auch die Familienforschung. Gemeinsam ist ihnen also lediglich das Interesse an der Vergangenheit. Die Ahnenforschung beschäftigt sich nur mit den Spuren zu vorhergehenden Familienmitgliedern, die Namensforschung dagegen mit den Worten der Nachnamen.

Manchmal besteht zwischen den Eigenschaften des Menschen, der den Namen hat, und dem Familiennamen auch wirklich ein Zusammenhang, der sich sogar bis in die heutige Zeit zurückverfolgen lässt. Doch ist dieser Zusammenhang für den Stammbaum eher uninteressant. Doch gehört zum Nachname auch der Hinweis auf sein Entstehungsgebiet. Wie ein Name geschrieben wird, seine Schreibweise oder Lautung kann Hinweise liefern. Denn zum Beispiel regionale Dialekte sind auch heute noch in Nachnamen erhalten geblieben.

Zur Entwicklung von Vor- und Familiennamen

Vornamen gibt es noch länger als sich die deutsche Sprache entwickelt hat. Für Jahrtausende genügte es Menschen mit einem Vornamen zu identifizieren. Während dieser Zeit spricht man vom Rufnamen und nicht vom Vornamen. Dabei werden die heimischen Rufnamen aus zwei Namensgliedern gebildet. Ein Beispiel dafür wäre Wolf-gang. Sie stehen in einem Bezug zueinander und werden so in etwa bis in das 4. Jahrhundert hinein kombiniert. Später ging es eher um verwandtschaftliche Beziehungen und weniger um den Inhalt. Ihre Bedeutung ist deshalb nicht wichtig. Aus diesen Namen sind viele Variationen entstanden, die zu den heutigen Vornamen und Familiennamen geworden sind.

Mit einigem Aufwand kann ein eigener Stammbaum angelegt werden, der sich auf Banner drucken lässt und weitergegeben werden kann.

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