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Autor: Mikael Müller
Datum: 08.03.2012
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Zyperns Wassersorgen werden bald Geschichte

Auf Zypern herrscht die gesamte Zeit über eine Knappheit am kostbaren Nass. Ganz besonders in den Sommermonaten bekommen das die Insulaner zu spüren. So kam es in letzter Zeit zu heftigen Rationierungsmaßnahmen, so dass die Einwohner in der Republik Zypern aufgrund der Wasserzuteilung nur alle drei Tage Trinkwasser bereit gestellt bekommen haben. Als schnelle Lösung wurden aus Griechenland etliche Schiffsladungen Frischwasser zu teuren Konditionen gekauft. Bereits vor zwei Jahrzehnten gab es Bemühungen, durch Inanspruchnahme von ballonartigen Behältern, die hinter Schiffen mittlerer Größe gezogen wurden, Wasser aus der türkischen Republik zur Insel zu befördern. Das Ganze hat sich aber aus technischer Sicht unrealisierbar und finanziell unrentabel erwiesen.

In Bezug auf die Wasserversorgung geht es dem Norden der Insel bedingt durch ihre kleinere Bevölkerung merklich besser. Nichtsdestotrotz schwinden auch dort in den warmen Sommermonaten die Speicherseen. Der aktuelle Wasserverbrauch von sechsunddreißig Milliarden Liter soll innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnten auf 54 Millionen Kubikmeter pro Jahr steigen. Ein neues Unterfangen, das in Kooperation mit Ankara verwirklicht werden soll, wird innerhalb einiger Jahre die Wasserknappheit auf Zypern aus der Welt schaffen können. Jedenfalls behaupten das die Volksvertreter, welche die Finanzmittel für die neue Frischwasserleitung zwischen dem anatolischen Anamur und Kyrenia in Nordzypern freigegeben haben. Voraussichtlich nach eintausend Tagen, so lauten die Schlagzeilen der Landesmedien, soll das kostbare Wasser des anatolischen Baches Dragon das Geçitköy-Reservoir im Norden Zyperns stetig ansteigen lassen. Danach soll das kostbare Wasser vorerst kostenfrei auch in den Süden der Insel transportiert werden, damit die gesamte Insel von der Wasserknappheit erlöst wird.

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